Fax me if you can

Fax me if you can

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00:00:02: Faxme, if you can?

00:00:04: Der Podcast von Alino Salon.

00:00:29: Unter dem Motto Smart City, die wirkt sprachen bei der zentralen Diskussion im massiv naiv in Frankfurt.

00:00:36: Eilino Sullivan, Dezernentin für Bürgerinnen, Digitales und Internationales.

00:00:41: Anna Schwarz, Leiterin der Stabstelle Smart City statt Frankfurt.

00:00:46: Professorin Azadeh Akbari Professor of Critical Data and Technology Studies an der Goethe-Universität Frankfurt.

00:00:53: und Johanna Sophie Lanio, Referentin Frankfurt Next Generation bei der Politechnischen Gesellschaft.

00:01:00: Dimitri Ravin moderierte die Runde.

00:01:09: Ich begrüße Sie ganz herzlich.

00:01:12: zum Smart City Forum.

00:01:22: Heute ist der Themenschwerpunkt Smart City die wirkt.

00:01:26: Mein Name ist Dimitri Ravin, ich bin Stadtplaner vom fachlichen Hintergrund und befasse mich schon seit dem Studium, seit zehnt zwanzig siebzehn mit der Frage wie die Digitalisierung unsere Städte verändern kann und verändern wird.

00:01:40: Und insofern freut es mich total dass sich hier auch an dem Smart City Forum in Frankfurt am Main mitwirken darf tatsächlich nicht schon das erste Mal sondern auch zuvor im historischen Museum.

00:01:51: und genau ich freue mich auch dass einfach dieses Format gibt also tatsächlich deutschlandweit eine.

00:01:58: Wir haben die Digitalisierung in der Stadt entwickelt.

00:02:09: Das zeigt, wie die Digitalisierung der Stadtentwicklung gestaltet werden kann.

00:02:28: durchaus selbst das Ganze in die Hand nehmen können und unsere Städte lebenswerter, nachhaltiger und einfach prosperierender gestalten können.

00:02:36: Ja!

00:02:36: Und in dem Sinne denke ich, können wir mit einem kurzen Ausblick auf den Tag starten?

00:02:42: Wir starten mit einer Begrüßung durch unsere Dezernenten, die ich gleich noch ankündigen werde... Eilen liegen aus Salomon, genau.

00:02:50: Dann haben wir einen kleinen inhaltlichen Input zu der Stabstelle Smart City, die das Ganze hier organisatorisch und inhaltlich natürlich mit leben fühlt.

00:02:59: Wir werden im Anschluss eine Fischbowl-Diskussion durchführen.

00:03:03: bei der haben sie dann auch die Möglichkeit ganz konkret hier mitzuwirken.

00:03:07: Und zum Schluss wird es noch eine Minimesse geben.

00:03:10: Das heißt die zahlreichen Projekte, die hier in Frankfurt umgesetzt werden sind dann in der Messehalle sozusagen zu entdecken.

00:03:21: Und das ist also unser Plan für den Tag, das Ganze natürlich begleitet mit einem Verpflegungsprogramm und der Möglichkeit zum Netzwerken.

00:03:32: Ja in diesem Sinne starten wir direkt mit dem ersten Agenda Punkt und ich übergebe das Wort an Eileen O'Sullivan, Dizernentin für Bürgerinnen Digitales und Internationales der Stadt Frankfurt am Main.

00:03:50: Ich habe gerade erfahren, dass wir hier so eine Fancy-Bühne haben.

00:03:53: Das hat es bis jetzt auch noch nicht, ich weiß noch nicht ob ich gleich im Kreis laufe während der Begrüßung oder so.

00:03:57: Also sehen Sie mir den Freestyle jetzt nach an der Stelle.

00:04:01: aber Ihnen allen liebe Gäste Einen wunderschönen Nachmittagschwinn, dass Sie hier sind.

00:04:07: Liebe Anne Schwarz liebes Team liebe Podiums Teilnehmerin.

00:04:11: danke Dimitri und Danke an sie alle das wir heute Abend hier sind.

00:04:14: ich heißen Sie ganz herzlich willkommen zu unserem Smart City Forum im Jahr twenty-six und zwanzig.

00:04:21: Das ist tatsächlich das sechste Smart City forum was jetzt auch stattfindet was sich da Frankfurt ausrichtet und Ich freue mich, dass wir jedes Jahr zusammenkommen können.

00:04:31: Vielleicht waren sie auch schon das ein oder andere Mal bei uns beim Forum gewesen.

00:04:34: Ich sehe bekannte Gesichter, historisches Museum war mir schon im Palmgarten, die Location ändert sich aber es ändern sich auch immer mal wieder ein paar andere Dinge, auch die Aussteller beispielsweise das Wetter offensichtlich auch so heißt was glaube ich noch nie in den fünf Jahren die ich jetzt erleben durfte und natürlich auch des Bühnenprogrammen.

00:04:52: also normalerweise sitzen wir auf der Bühne jetzt sitzen wir an einem Tisch.

00:04:56: Aber was sich auch verändert hat, was ich besonders spannend finde ist dass unser Team die Stabstelle Digitalisierung jetzt die Starbstelle Smart City geworden ist und zwar dieses Jahr also fokussierter klare Zuständigkeiten bekommen hat.

00:05:09: aber Und das möchte ich nicht Ihnen vorenthalten.

00:05:12: Wir haben auch eine neue Leiterin, Anne Schwarz wurde eben schon so angedeutet.

00:05:15: die stellt sich gleich noch mal vor.

00:05:17: Schön, Anne dass du... Das muss man jetzt sagen aus Offenbach-Klauen durften nach Frankfurt geholt haben.

00:05:24: hier bist du richtig und deswegen vielen Dank, Anne und vielen Dank auch ans Team, dass jedes Jahr das Smart City Forum auch so ausrichtet sodass wir hier zusammenkommen können zum Netz bergen.

00:05:37: Ich finde genau Ich habe an dieser Stelle in den letzten Jahren immer mal gerne dann betont, dass Digitalisierung und Smart City nicht ein

00:05:50: Buzzword ist.

00:05:51: Smart city auch kein Selbstzweck und das es am Ende um die Bürgerinnen selber gehen muss, um die Verbesserung im Alltag, um Nachhaltigkeit usw.

00:05:58: Und es stimmt alles und es ist auch weiterhin dieses Jahr so.

00:06:03: Denn der Weg zu einer Smart City ist ein Marathon.

00:06:07: Aber ich will heute ein bisschen in eine andere Richtung noch mal kurz ausholen.

00:06:10: Und zwar, als sich im Jahr zwanzigends amt kommen durfte und dezentin wurde für unter anderem Digitales.

00:06:17: da

00:06:18: habe ich so festgestellt in der Politik ist irgendwie Digitalisierung ganz oft so ein Projekt das macht man und dann ist es abgeschlossen.

00:06:25: Ein bisschen E-Akte hier, ein bisschen Sensorik da und dann muss das reichen.

00:06:29: ihr habt doch jetzt genug Geld, ihr habt auch neue Stellen und so.

00:06:32: So ein bisschen nice to have Thema quasi gewesen.

00:06:36: Und dann sind so ein paar Dinge passiert.

00:06:38: Es hat sich ganz schön viel globalpolitisch verändert, wir hatten den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine der immer noch läuft.

00:06:45: Dann sind so grauenvolle Dinge passiert wie das Trump wieder gewählt worden sind und jetzt sieht die Welt einfach macht und global politisch ganz anders aus als noch vor fünf Jahren und Sie alle erinnern sich sicherlich daran Als Microsoft nach Trumps Sanktionen, auch das Mail-Konto von dem Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshof Karim Kahn blockierte.

00:07:09: Das wurde dann auf heise online und in allen Medien, die man sonst so irgendwie liest, als Wakeup Call tituliert.

00:07:17: Aber eigentlich ist es ja ein Vorfall gewesen der sich einreit in eine Reihe von sehr vielen, die auch noch mal ganz schmerzhaft gezeigt hat wie wenig Souverän und strategisch unabhängig eigentlich auch Europa, und damit auch Deutschland ist.

00:07:31: Man vergisst zum Beispiel ganz oft das Beispiel – Sie kennen es aber alle – Stichwort Cambridge Analytica Brexit.

00:07:38: Da wurden Daten genommen, Algorithmen genutzt um die Leute von der bestimmten Haltung zu überzeugen.

00:07:45: Aber was bei diesem Fall anders war, ist dass der Fall so konkret gewesen ist.

00:07:49: also alle wussten sofort Okay, mein E-Mail-Account ist gesperrt.

00:07:52: Das kann ich mir gut vorstellen!

00:07:53: Ich weiß was passiert?

00:07:54: Oh wie krass dass jemand anderes das entscheidet für eine Institution die doch so viel Gewicht haben sollte.

00:07:59: und es ist meinem Gefühl nach auch so ein Umbruchmoment in der Politik gewesen wo plötzlich dann ernsthafter über Digitalisierung gesprochen worden ist also tatsächlich über IT über Unabhängigkeit über Souveränität was es bedeutet eigentlich wenn es ja Eingriffsmöglichkeiten eben von außen gibt.

00:08:17: Und auch hier in Deutschland wurde ja die Diskussion ist nochmal hochgefahren, fährt auch gerade im Nordrhein-Westfalen.

00:08:22: Hoch hatte ich zuletzt gesehen zum Beispiel bei der Einführung von Palantir.

00:08:26: Also was passiert eigentlich mit meinen Daten?

00:08:28: Ist quasi die Frage selbst wenn die Daten in Deutschland liegen In einem Server in Europa gehostet werden weil ein US Unternehmen im Zweifel unter Umständen amerikanischem Recht unterworfen ist.

00:08:41: und heute Abend sprechen wir über Smart City über vernetzte intelligente Städte die gut funktionieren für alle Bürgerinnen und Bürger, die das Klima schützen, die Wirtschaft stärken.

00:08:51: Und ich bin sehr dankbar dass Sie und dass Ihr alle heute Abend hier seid!

00:08:56: Weil es nicht nur nett ist, dass wir jetzt heute zusammenkommen, sondern weil's wichtig ist... ...dass wir bereichsübergreifend sich die Kollegen aus der Verwaltung,... ...das wir aber auch mit der Zivilgesellschaft, dass Wir mit der Wissenschaft, mit der Wirtschaft gemeinsam diesmal City Frankfurt eben weiterentwickeln.

00:09:15: dass wir die Unabhängigkeit und die Souveränität in den kommenden Jahren auch als eine neue Priorität oder eine Priorität mit einer neuen Dringlichkeit auch noch mal unbedingt stärken müssen.

00:09:24: Und es geht eben auch, wenn all die Akteure und Akteurinnen also sie alle hier heute nicht müde werden immer und immer wieder darauf hinzuweisen das die Frage wie Digitalisierung Vernetzungs-Marzitie gemacht wird?

00:09:37: Immer mit Blick auf den Menschen, immer mit Blick und damit auch natürlich das Recht der Datensouveränität beantwortet werden muss.

00:09:46: Und ich weiß, es ist wahrscheinlich so in diesem Raum – es ist ein bisschen wie Eulen nach Athen tragen wenn ich das so unterstreiche.

00:09:51: sie alle sitzen aus irgendeinem guten Grund hier.

00:09:55: aber die Erkenntnis wie kritisch das gerade ist mit Herz und auch mit Werten zu transformieren Das ist eine, die glaube ich noch nicht überall vor allem in der Politik angekommen ist Und das macht uns als Kommunen glaube ich gerade auch besonders.

00:10:09: Es ist schwierig, wir hatten mit Schleswig-Holstein zuletzt gesprochen die sich auf einen sehr vorreiterischen Weg begeben, gerade sich unabhängig zu machen und es macht für uns einfach schwerer.

00:10:20: Gerade vor Ort in den Städten ist es aber natürlich so dass hier entschieden wird ob die Menschen uns vertrauen als Städte, als Politik, als Staat repräsentativ gewähltes Stadtverordnetenversammlung der Stadträte, wie man sie dann eben auch nennt hier nach Bundesland.

00:10:35: Ob Demokratie am Ende des Tages Unterstützung findet oder eben auch nicht.

00:10:39: und deswegen ist mein Appell an Sie heute Abend den würde ich Ihnen gerne einmal mitgeben dass wir uns gemeinsam schauen wie wir zur kritischen Masse eben auch beitragen können das der Fokus des politischen Diskurses auch gerne in diesem Sinne weiter gestärkt wird und es auch unumgänglich macht dass diese Diskussion geführt werden zeigen, was gut geht.

00:11:00: Dazu hören wir auch gleich noch mal mehr von Anne Schwarz wie wir beispielsweise die Daten zurückgeben an die Bürgerinnen unserer Stadt damit sie in ihrem Sinne genutzt werden können so wie die urbanen Datenplattform es beispielsweise seit Jahren schon macht und immer wieder weiterentwickelt wird.

00:11:15: ich freue mich auf die Diskussionsrunde jetzt gleich.

00:11:18: das wird dann nochmal spannender mit Frau Akbarien, Frau Lanio und mit Frau Schwarz Und ich lade Sie auch alle ganz herzlich dazu ein.

00:11:25: Dazu wird es gleich bestimmt noch mal einen Intro geben, sich einzubringen.

00:11:29: Das gibt das Format her.

00:11:30: Das haben wir bewusst entschieden dieses Jahr.

00:11:32: Wir wollen's ein bisschen abändern und ich freue mich total zu hören was Ihre Perspektive eben ist zur Smart City Frankfurt damit wie sie ja auch zusammengestalten können.

00:11:41: Ich wünsche Ihnen ganz wundervollen Abend mit anregenden Gesprächen, neuen Impulsen hoffentlich auch neuen Mut wenn Sie sich vernetzen.

00:11:48: miteinander.

00:11:49: neun Ergebnissen Weil einziger ist die Zukunftsfreundfurt, die schreiben wir nicht irgendwie alleine in irgendeiner digital interessierten Bubble in der Verwaltung sondern die schreiben wie eben nur wenn wir darüber hinaus schauen über den Tellerrand.

00:12:02: Deswegen vielen Dank dass Sie hier sind und damit übergebe ich wieder das Wort an die Moderation.

00:12:14: Vielen Dank, liebe Eileen für diese Kontextualisierung dessen warum wir uns mit Digitalisierung beschäftigen sollten.

00:12:21: Und von dieser inhaltlich strategischen Ebene machen wir jetzt eine ein deep dive ins operative und das geschieht mithilfe eines Impulse Vortrages von Anne Schwarz und ihren Kollegen.

00:12:33: Anne schwarz ist Stabstellenleiterin der Stabstelle Smart City der Frankfurter Stadtverwaltung und du wirst uns berichten über den Status, das Ziel natürlich eurer Arbeit aber auch Highlights aus den Projekten.

00:12:47: Und in dem Sinne übergebe ich an dich!

00:12:50: Vielen Dank Dimitri!

00:12:55: Erst mal vielen Dank für die Introduction und nochmal von Eilinia geklaut von Offenbach rein meiner und bin hier gut angekommen.

00:13:05: auch nochmal danke an das team.

00:13:07: wurde heute schon zweimal gefragt ob ich gut angekommen bin nach einem halben jahr und ich glaube dass bin ich und freue mich auch hier zum ersten mal in so einer rolle zu sein weil gast war ich auch schon zwei mal als karina ist noch ausgerichtet hat und genau.

00:13:21: ich hoffe auch wie alle anderen ich sehe ich einige fächer.

00:13:25: Ich hoffe, Sie können sich alle einigermaßen runterkühlen und wir werden jetzt nicht ich alleine sondern mit meinen Kollegen aus dem Team Fabian Hackertal und Jörn Klein eine kurze Intro geben.

00:13:37: Ich habe den langweiligen Teil, ich mache einfach nur den Rahmen.

00:13:40: Ich erzähle ein bisschen was dazu, was so die Ziele quasi sind und wo wir hin wollen, was für ein Team sind und Jørn und Fabian erzählen dann die spannenden Sachen an.

00:13:50: Denn hier zitiere ich tatsächlich mal einen lieben Kollegen von Offenbach Gordon Hartle, ich glaube der ist nicht hier aber er hat immer gesagt Anne Schwarz.

00:13:57: Der Mensch lebt von der Anschauung und deshalb müssen wir auch ein bisschen erzählen was wir machen Und die andere Anschauungen findet nachher in der Mini-Messe statt.

00:14:04: Das wird glaub' ich auch total spannend Was ich gesehen habe.

00:14:07: Lassen Sie sich bitte nicht von dem Wetter abhalten da rein zu gehen.

00:14:11: Unsere Mission Ist im Grunde Die gleiche die sie auch als Team Smart City war.

00:14:16: Da ist jetzt die Stabstelle Smart City Nicht komplett abgewichen denn die war auch schon gut.

00:14:20: Wir haben sie aber nochmal nachgeschärft.

00:14:22: Aber nochmal für alle, wir müssen mal so das Level hier holen.

00:14:25: Es sind ja nicht alle vielleicht so tief drin im Thema Smart City auch wenn sie beim Smart City Forum sind.

00:14:30: Vielleicht sind Sie ja auch einfach Interessierte und wollen das zum ersten Mal hören?

00:14:34: Was ist denn unsere Mission also?

00:14:36: was machen wir?

00:14:37: als Stabstelle Smart City?

00:14:39: arbeiten wir als strategische Einheit gemeinschaftlich

00:14:42: mit

00:14:42: allen Bereichen der Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft daran durch den Einsatz digitaler Lösungen natürliche Ressourcen zu schonen, die Lebensqualität zu verbessern und die Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

00:14:55: In diesem Dreiklang am Ende merken Sie vielleicht schon, ah das ist doch das klassische Nachhaltigkeitsdienst sozial, ökologisch, ökonomisch?

00:15:01: Ja!

00:15:02: Und ohne dass funktioniert es auch nicht denn Smart City is kein Selbstzweck, es wurde auch schon gesagt Es muss immer einen konkreten Mehrwert schaffen und einen konkaten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

00:15:12: Was machen wir?

00:15:13: Wie arbeiten wir?

00:15:14: Ist auch noch so ne... Besonderheit, wir sind jetzt gerade nochmal im Sichten.

00:15:17: Weil wir uns auch als Team noch mal einen neuen Knüsser aufstellen.

00:15:20: Wie erreichen wir denn diese Ziele?

00:15:22: Als Stabstelle leiten wir eigene Projekte und arbeiten aber sehr viel in den Projekten anderer Ämter mit oder beraten andere Ämtern rund um Smart City Themen.

00:15:29: Das ist ein Kernelement unserer Arbeit.

00:15:31: Wir schaffen und betreiben aber auch eigene Plattform- und Netzwerkformate.

00:15:34: Das war am Anfang so könnte sein hat sich mittlerweile raus etabliert doch das macht Sinn!

00:15:39: Und wir arbeiten natürlich in Gremien und Arbeitsgruppen anderen Ämters mit.

00:15:42: also dieser ganzheitliche Sicht könnte so sagen diese drei Abschnitte, Projekte, Beratung und das größere Ökosystem im Sinne davon dass wir die Stadt stärken wollen auch einfach tätig zu werden Kompetenzen aufzubauen und Sieleübergreifen zu denken.

00:15:58: Ein ganz wichtiger Faktor für uns als Stabstelle ist, dass wir eben auch wissen was in anderen Ämtern passiert und da halt auch besser Verbindungen herstellen können.

00:16:09: Wer ist das?

00:16:09: Wir sind mal ein paar Bilder, die können sich quasi schon merken, die laufen nämlich hier Alle rum.

00:16:17: geht es sich auf alle nochmal ein.

00:16:19: Karl ist gerade neu dazugekommen im Bereich Mobilität und Christian für die UDP, der wird dazu auch noch sehr gerne was sagen nachher in der Mini-Messe.

00:16:28: Jörn Klein und Fabian Hacketall kommen jetzt gleich nach vorne und stellen ihre Projekte vor.

00:16:35: Fabian ist für Bildung, Kultur, Freizeit, Gesundheit und Soziales zuständig?

00:16:39: Ja ich muss das jedes Mal ablesen denn es ist zu lang!

00:16:43: Und Jörn ist für Energie- und Umwelt zuständig.

00:16:46: Und Last, genau, dann Karsten Bobe, Jennifer Berz und Ilhan Argatsch sind auch heute hier.

00:16:52: Und last but not least, Madeleine Wendelich, an der Stelle schon mal danken möchte denn Madelein hat heute dieses tolle Forum organisiert und auch in allerletzte Minute noch Fächer, Kühlpacks, sonstiges und zwei Ventilatoren.

00:17:03: Da haben wir kurz ein Zwischenapplaus für dich, Madeleen!

00:17:07: Genau.

00:17:11: Damit habe ich meinen ersten Teil schon fertig und übergebe an Fabian für einen Einblick in die Projekte.

00:17:20: Das ist gut, meinen Job-Titel den lerne ich ab und an auch noch.

00:17:24: also ich habe immer so ein Post-It am Monitor kleben weil das ist der längste Job-Teal den ich hier hatte.

00:17:28: aber zum Glück ändert sich das bald ein bisschen weil wir skalieren.

00:17:30: ja genau das was mir jetzt gehört haben war so Metaebene natürlich.

00:17:35: jetzt gehen wir mal ein bisschen die Praxis.

00:17:37: da ist jetzt so ein Bild von der Sportbox.

00:17:39: kennt jemand schon die Sportbox?

00:17:42: Schon mal probiert Patrick?

00:17:44: Sportamtkollegen, die müsst ihr übrigens befragen.

00:17:47: Ich habe gar nicht so viel Ahnung davon aber wir haben dieses Projekt quasi mit unterstützt.

00:17:52: da steht auch in der Bubble steht eine Beratung drinnen um nochmal zu verdeutlichen was hier machen.

00:17:56: im Prinzip haben wir einfach unterstützt diese sportboxen aufzustellen.

00:18:00: und Das Prinzip der Sportbox, man kann in der App quasi einfach einen Slot buchen.

00:18:05: Man geht hin und schließt das Ding auf und kann sein Sportgerät im Kontext von einem Basketballfeld oder halt Tischtennisplatte wo es halt steht nutzen.

00:18:15: Wir versuchen natürlich dieses Prinzip auch weiter in die Smart City zu übertragen einfach nur.

00:18:19: Und das ist jetzt ein Auftrag den wir uns auf jeden Fall mitnehmen, wo wir beraten tätig sind aber auch auf andere Ämter zugehen in dem Sinne.

00:18:25: Wir haben jetzt mal die nächste Folie gehen Das passt ja mit dem Rumschein.

00:18:30: Es geht gut!

00:18:32: Genau, das ist jetzt nochmal ein anderer Case Realtalk-Achtzehn-Vierundsechzig.

00:18:37: Könnt ihr auch in der Mini-Messe ausprobieren?

00:18:39: Das ist ein großes Projekt des jüdischen Museums was von einer starken Heimat Hessen gefördert wurde vom Land wo wir jetzt eine Rolle im Prinzip das ganze initiiert haben beziehungsweise eigentlich unterstützt haben.

00:18:52: wie können wir diese Idee vom Jüdischen museum und den Smart City Kosmos kriegen?

00:18:57: Und während des Projektes, was jetzt zwei Jahre lief haben wir quasi immer punktuell beraten und jetzt wollen wir natürlich auch diesen Gedanken.

00:19:05: Hier geht es nämlich um eine immersive Welt, fünf KI-Avatare die sich untereinander unterhalten mit dem man sich aber auch unterhalten kann im goldenen Apfel in jeder Konsti oder halt auch einfach im Internet.

00:19:18: Und dieses Prinzip will man natürlich noch weiter an die Smart City Frankfurt übertragen jetzt.

00:19:22: Man kann dadurch vielleicht auch Services optimieren der Stadt

00:19:25: etc.,

00:19:25: da gibt's enorm viele Use Cases, die man da noch umsetzen könnte.

00:19:30: Aber zum probieren einfach in die Mini-Messe gehen oder halt unten die URL im Internet, Achtzehn, Sechzig, Retalk, Google findet man.

00:19:40: Genau, wir haben jetzt mal das nächste Projekt uns angucken.

00:19:44: nochmal eine ganz andere Facette so auch wie ein Bildungsbereich angesiedelt.

00:19:48: Das ist der SV Hub.

00:19:51: Stadtschülerinnenrat sagt Was jeder von uns war in der Schule, hat da schon Schülervertretungen kennengelernt und die Schülervertreterungsarbeit als solches wird organisiert.

00:20:01: Also die Schülern, die organisieren sich untereinander viel über unsere großen Plattformen wo es auch um die Digitale Souveränität wieder geht.

00:20:09: Und dieses Projekt ist quasi so das Abnahme dieser großen, von den großen Platformen hin zu einer auf Open Code gestellten Plattform, die jede Kommune halt nutzen könnte hin, dass die Schülerinnen da drin sich austauschen können.

00:20:23: Projekte, die zum Beispiel in Schule XY gemacht worden sind und in der anderen Schule dann einfach nachmachen können.

00:20:30: Also es ist ein ganz sehr cooler Effekt, der dadurch entsteht.

00:20:33: Das Ganze ist live, ihr könnt auch da gucken.

00:20:38: Es gibt einmal eine Anwenderebene, die man natürlich nicht von außen angucken kann wo man quasi wiki zum Business Teilen drin findet.

00:20:46: Aber es gibt auch eine Ebene, die jeder ansteuern kann, wo halt verschiedene Projekte der Schülervertretung zu sehen sind.

00:20:53: Auch dazu gibt es einen Stand hinten vom Medienzentrum.

00:20:56: ganz wichtig ist ja auch uns zu sagen ich habe da so ein paar Logos draufgepackt weil wir haben ja auch gesagt wir arbeiten total integriert.

00:21:02: hier ist auch die Rolle gewesen.

00:21:03: Ich glaube zweieinhalb Jahre Beratungen quasi also auch eine intensive Beratung.

00:21:09: jetzt in einer anderen Beratungs wie jetzt bei beim Realtalk gibt es Lenkungskreise, wo man einfach mit den Support-Liefert vom Projektmanagement bis zum Nutzertesting innerhalb von Schulen.

00:21:22: All das haben wir einfach unterstützt und teile also daran beteiligt waren jetzt quasi Medienzentrum, Kinderbüro oder Stadtschüler im Rad.

00:21:32: Genau nächste Folie bitte!

00:21:35: Ja jetzt wenn man so auf dem Weihnachtsmarkt guckt kann man... Also da war's kühler als jetzt ist auch mal ganz schön nochmal auf zu gucken und jetzt ein bisschen abzukühlen dadurch vielleicht.

00:21:46: Aber dieses Projekt zusammen mit dem Frankfurt Tourismus, im Kongress GmbH also kurz mit der TCF zusammen ist auch so ein Beispiel unserer Arbeitsweise.

00:21:55: da wird es schon ein bisschen konkreter.

00:21:56: hier haben wir den Projekt Lied.

00:21:58: Wir haben bei der EM schon Besucherströme untersucht.

00:22:01: Jetzt haben wir uns das nächste große Event rausgesucht wo wir wieder eine neue Technologie getestet haben Und vielleicht kennt auch einer oder andere hier diesen Zeiger drauf ist, wo man sehen konnte.

00:22:11: Hey wie viel ist denn gerade auf dem Römer?

00:22:13: Auf den Weihnachtsmarkt los?

00:22:14: Gehe ich hin wenn es besonders festlich ist?

00:22:16: oder eher will ich meine Bratwurst oder mein Krühwein in Ruhr und schnell haben vor allen Dingen.

00:22:22: Dann kann man da durch das drauf gucken.

00:22:23: ein guter Service der mittlerweile recht gut angenommen wird.

00:22:28: Der wirkt vielleicht ja könnte man schon so sagen Ist auf jeden Fall eine Grundlage jetzt gewesen, weil es ein Pilotprojekt ist.

00:22:36: Da war die Sensorik mitten auf dem Römer.

00:22:39: Wir wollten mit der Sensoriq zum ersten Mal arbeiten und gucken wie die Leidersensoriq da so funktioniert.

00:22:44: Und das geht auch von der Projekt eher schon ins Ökosystem über was Anne ganz rechts auf der Bubble gesagt hat wo wir aus der reinen Projektarbeit eher schon vielleicht Richtung Sensoriq zu standardisieren für die Stadt.

00:22:56: Gibt's auch viele Anwendungsfälle wenn man guckt... Man könnte sich Plätze, die man entsiegen will, anschauen vorher nachher etc.

00:23:03: Sehr viel!

00:23:04: Wir versuchen das in der Smart City zu etablieren.

00:23:06: Jetzt auf den nächsten Vorgehen?

00:23:09: Ja ich glaube diese Raum... Wer war schon drin im Display?

00:23:15: Gute Anzahl an Meldungen, das klingt gut.

00:23:17: Braucht gar nicht viel erklären.

00:23:18: Außerdem sind die KollegInnen auch da drinnen in der Minimesse.

00:23:22: Dieser Raum ist natürlich ein sehr großes Projekt auch für uns gewesen.

00:23:25: Da gibt es nämlich auch den Faktor, dass wir mit der ZW-Gesellschaft zusammenarbeiten und einen Verein zusammen.

00:23:30: Das muss man als Verwaltung auch lernen.

00:23:33: innerhalb dieses Prozesses des Projektes hat man sich sehr gut kennengelernt.

00:23:38: wie arbeiten die?

00:23:39: Wie arbeiten wir?

00:23:40: Und was wollen wir eigentlich?

00:23:42: und warum wird dieser Raum eigentlich so verdammt grün am Ende des Tages?

00:23:46: aber ich glaube Dieser Raum, wenn man mal drinnen ist der Werkstattcharakter.

00:23:51: Der Anlaufstellencharakter das Experimentierfeld.

00:23:53: Ich glaube es haben wir ganz gut hingekriegt.

00:23:55: mehr Infos zu den Projekten was da drin passiert habe ich auf dem nächsten Schad weil ein wichtiger Akteurin ist.

00:24:03: dann natürlich der Notverein der das ganze Programm hat sich mit uns zusammen gestaltet sieht man auch schon an der Auswahl.

00:24:10: Wir haben da Latern Coding also wir haben Creative Coding wir haben eine kleine Tiny KID einzieht Es gibt kleine Hackdays, alle zwei Wochen Samstags für junge Menschen.

00:24:22: Es gibt aber auch Workshops für Menschen die Workshobs halten wollen und es gibt einfach mal Experimente wo wir die Daten der Stadt nehmen und eine Künstlerin sich damit beschäftigen lassen.

00:24:34: All das kann man aber auf dem Stand nochmal ganz gut angucken.

00:24:37: Für uns ist das Projekt natürlich auch wie ich schon anfangs erwähnt relativ groß könnte auch in so einer Ökosystemgeschichte dann übergehen.

00:24:44: also wird sich jetzt ergeben, wie sich das genau entwickelt.

00:24:50: Genau!

00:24:51: Jetzt hat Jörn noch mal eine ganz andere Facette glaube ich und ich gebe mir das Mikrofon über.

00:24:56: Warte, du musst genauso reinkommen.

00:24:58: Super vielen Dank.

00:25:00: Ja hallo auch von meiner Seite.

00:25:01: Ich versuche auch mal irgendwie alle zu sehen.

00:25:05: Genau, Fabian hat eben diesen Bereich beschrieben wo wir wirklich ganz konkret an Projekten arbeiten und Anne Schwarz hat es ja eingangs auch schon gesagt das ist eine Facette unserer Arbeit.

00:25:13: die andere ist eben ganz wichtig die Netzwerkarbeit.

00:25:15: Wir haben verschiedene Formate sogenannte Smart City Round Tables die wir durchführen hier das große Smart City Forum wo sie auch heute alle hier sind Und wir sind eben auch in Gremien und AGs unterwegs.

00:25:27: Und so wie sowas archetypisch, sage ich mal ideal typisch entstehen kann, möchte ich Ihnen ganz kurz vorstellen am Beispiel der AG-Wetterdaten und Wetterstationen.

00:25:37: Wir haben im Jahr zwanzig vierundzwanzig losgelegt erst einmal ganz unverbindlich – wir haben in bilateralen Gesprächen festgestellt dass sich eben viele Ämter und städtische Eigenbetriebe also sowas wie die MANOVA oder die FES mit dem Thema Wetterdarten befassen.

00:25:51: das ist eine hohe Relevanz für diese Organisationen hat und einige waren eben auch schon dabei darüber nachzudenken Infrastruktur aufzubauen.

00:25:59: Und da haben wir gedacht, bevor jetzt die ganze Stadt mit Wettersensorik zugepflastert wird und jeder sein eigenes System aufbaut lasst uns doch mal miteinander sprechen und gucken ob wir nicht irgendwelche Synergien entdecken können.

00:26:10: und so ging es zwanzig vierundzwanzig los.

00:26:13: Wir haben uns online eineinhalb Stunden verabredet in der Runde, die Sie da sehen können für die, die es nicht lesen können.

00:26:19: Da steht Gesundheitsamt Klimareferat Die Stadtentwässerung des Grünflächenamts.

00:26:24: Und da sind wir in diesem anderthalbstündigen Austausch sehr schnell zu dem Ergebnis gekommen, dass wir mehr Austauschs benötigen.

00:26:32: Weil viele W-Fragen oder auch viele W Fragen gestoßen sind.

00:26:35: also was sind eigentlich Wetterdaten?

00:26:36: Was gehört nicht dazu?

00:26:39: Wie können die erheben?

00:26:40: wie können sie auswerten welche Use Cases Anwendungsfälle gibt es indem wir die nutzen können?

00:26:45: und so waren wir uns schnell darüber klar das wir uns noch mal treffen müssen.

00:26:49: Wir haben dann noch ein, zweimal online getagt und sind aber relativ schnell zu einem Präsenztreffen übergegangen.

00:26:53: Auch wie Sie im zweiten Punkt sehen ist auch die Runde der beteiligten Organisationen sehr stark angestiegen.

00:26:59: Umweltabend, Stadtvermessungsamt.

00:27:00: das ASE steht für Amt für Straßenbau und Erschließung Das ABI, das Amt verbauende Immobilien war dabei Die Branddirektion Aber auch die VGFD Traffic Und viele viele andere Genau.

00:27:11: Und wir haben, wie gesagt sind starke Wachsen und in der Zeit und haben uns vor allen Dingen damit dann beschäftigt auch so eine Art Dateninventur durchzuführen zu schauen was haben wir denn schon an Daten in der Stadt?

00:27:22: Und auch welche Daten werden zukünftig eigentlich von diesen Teilnehmenden benötigt um Anwendungsfälle umsetzen zu können?

00:27:28: Damit kommen wir zur nächsten Folie.

00:27:30: Genau, jetzt sind wir in der Jetztzeit angekommen.

00:27:33: Also die AG-Wetterdaten trifft sich jetzt dreimal im Jahr – das ist immer so halbtägig ungefähr.

00:27:38: Der erste Teil ist in der Regel immer ein Vortragsformat.

00:27:41: also wir haben schon sehr spannende Vorträge gehört vom Stadtvermessungsamt zum Thema Fernerkundungsdaten oder Werden neuerlichen Mobilitätsschwerpunkt wo die Traffic und die VGF ihre Sicht auf Wetterdaten und die Use Cases beleuchtet hat, weil das eben sehr stark auch das Fahrgastverhalten natürlich beeinflusst aber auch den Betrieb.

00:27:59: Man denkt einmal an den vollgelaufenen Südbahnhof vor einigen Jahren.

00:28:02: also es wäre da ein sehr wichtiges Thema Und das ist der eine Teil dieser Gruppe, also wir schaffen dort auch einen Wissensaustausch.

00:28:09: Das andere was sich jetzt rausgebildet hat sind Unterprojektgruppen, also Ämter die mit uns zusammen gucken wie wir Daten in die urbane Datenplattform wurde vorhin schon genannt integrieren können, wie wir die Daten dort verarbeiten können und wie wir sie dann natürlich auch an Anwendungsfällen wieder den Ämtern oder anderen Organisationen zugänglich machen können.

00:28:28: ich glaube da wird Anne Schwarz gleich noch ein bisschen etwas zu erzählen.

00:28:31: Genau damit kommen wir zur letzten Folie.

00:28:34: Fazit, warum sind solche AGs oder solche Gremien sinnvoll?

00:28:37: Sie schaffen eben ein Wissen über den Tellerrand hinaus von den teilnehmenden Organisationen heraus zu vermitteln.

00:28:48: Wir stoßen dadurch ämterübergreifende Projekte und Kooperationen an.

00:28:52: Und dann noch der letzte Punkt, der mir ganz wichtig ist – das kam ja auch schon raus – dass wir uns als so eine Art Gremien oder als Teil eines Gremian Ökosystems verstehen.

00:29:00: Ich glaube, Ökosesystem wird heute das Wort des Tages neben Hitze.

00:29:05: Genau wir hoffen eben ja auch einen Beitrag liefern zu können für andere Gremians und AG's und was es da alles gibt in der Stadt?

00:29:12: Wir haben miteinander tagt auch über unser das eigentliche Thema Wetter- und Wetterdaten hinaus und hoffen wie gesagt die Stadt Frankfurt damit bereichern zu können.

00:29:20: Vielen Dank!

00:29:20: Damit gebe ich an Anne Schwarz wieder zurück.

00:29:30: Danke, das war die Überleitung zum Thema Daten.

00:29:34: Wir haben jetzt über Projekte gesprochen, wir haben über Strukturen bei uns gesprochen aber neben diesen ganzen Projekten nicht alle davon haben einen direkten Durchfluss zur urbanen Datenplattform Aber sehr viele – wir haben tatsächlich mal so eine Bestandserhebung gemacht Es sind ca.

00:29:49: achtzig Prozent der Projekt- und Beratungen, die wir haben drehen sich um die obane Datenplatsform.

00:29:55: Aber für die, die sie noch nicht kennen.

00:29:57: Unsere obane Datenplattform, da sammeln wir Echtzeitdaten aus dem Bereich der Umweltenergie Mobilität aber auch eben Passantenfrequenz-Messung also Bewegungen.

00:30:06: Es gibt ein Dashboard für Bürgerinnen Das können Sie sich angucken.

00:30:10: Da sind auch zum Beispiel diese Kachel zum Weihnachtsmarkt.

00:30:13: drauf Ist es immer wieder Anlass bezogen.

00:30:15: Wir haben aber eben auch Dashboards für die Fachämter Die dann sich Auswertungen geben lassen können.

00:30:21: Da sehen Sie hier einen Beispiel.

00:30:24: Aber das Thema ist ja auch heute Smart City, die wirkt und wir haben gesehen okay.

00:30:29: Wir haben jetzt sehr viel gelernt.

00:30:31: aber wie können wir denn hier bei diesem Core Instrument von uns noch mehr Wirkung erzeugen?

00:30:36: Und die erste Überlegung ich kann Ihnen jetzt noch nichts Fertiges präsentieren, aber auf der nächsten Folie kann ich Ihnen zumindest schon mal so ein paar Sachen geben, die vielleicht auch für die Diskussion gleich spannend sein werden.

00:30:45: oder auch eine gute Überleitung Wo stehen wir dann gerade?

00:30:49: also wir haben unheimlich viel ausprobiert.

00:30:53: Wo wir jetzt aber noch mehr hinwollen, ist zu standardisieren.

00:30:56: Das heißt nicht dass wir aufhören werden neue Projekte oder Formate auszuprobieren Aber wir haben sehr viel Learnings gemacht.

00:31:01: und was wir merken wenn wir wollen das wirklich mehr Wirkung kommt, dass mehr Daten reinkommen in die Plattformen, dass wir sie benutzen können.

00:31:07: Dann müssen wir Prozesse standardisierend dann müssen wir uns auch über Datenformate reden Damit es einfach skaliert schönes Bass wird passt aber in dem Sinn einfach sehr gut.

00:31:17: Das zweite ist das Thema von sichtbar machen zu Transparenz.

00:31:21: Wir haben die UDP von Anfang an genutzt, um überhaupt erst mal sichtbaar zu machen was geht und mit den Leuten ins Gespräch zu kommen, um zu zeigen, was sind die Möglichkeiten?

00:31:30: Und dafür war sie auch super ist ja nach wie vor.

00:31:32: aber Transparens meint hier noch eine andere Stufe.

00:31:36: Transparemts meint zum Beispiel ein Metadatenkatalog.

00:31:38: Transparentes darüber was für Daten wir haben, wie gut sind die und auch Wie können wir die denn schneller nutzen?

00:31:44: Denn oft ist das gerade immer noch so einen.

00:31:46: Es sind immer noch so kleine Datenkästchen.

00:31:48: Man muss immer nochmal einzelne verhandeln, auch hier geht es darum das Ganze besser skalieren zu können, besser nutzen zu können für alle.

00:31:56: Auch für die Bürger nach außen ist das ein Thema.

00:31:59: und der dritte große Punkt wo wir weitergehen ist zumal bisschen plakativ vielleicht weg von Dashboards hin zur digitalen Zwillinge und Simulation.

00:32:07: Das heißt nicht dass wir mit den Dashboards aufhören aber es heißt dass die Zukunft eher dieses Thema ist Wenn wir genug Daten haben, wenn wir das gut genug verstehen und ausgearbeitet haben können wir dieses Versprechen der digitalen Zwillinge einlösen.

00:32:22: Dann können wir spannende Simulationen machen zu Wetterthemen, zu Mobilitätsthemen.

00:32:27: Das ist aber auch eine umfassende Arbeit die wir nicht alleine als Stadt machen wollen.

00:32:32: Jetzt schließt sich quasi auch der Kreis zur Mission.

00:32:35: Wir arbeiten ja nicht nur mit der Stadt Verwaltung sondern mit der ganzen Stadtgesellschaft.

00:32:38: Wir sind natürlich... Jemand in der Stadt hat wahnsinnig viele Daten, aber wir sind nicht die einzigen!

00:32:43: Und wir sind auch im Gesprächen.

00:32:44: und das ist ein Anlass, wo ich heute sage gehen Sie auf uns zu.

00:32:48: Wir haben auch schon Gespräche aber wir wollen auch weiterhin da gucken.

00:32:51: wie können wir als Stadt das auch möglich machen dann noch mehr Akteure mit reinzunehmen dass wir diese städtischen Daten für Simulationen wie wir die Stadt verbessern können gemeinsam nutzen können.

00:33:04: Damit würde ich dann eigentlich auch schon wieder rüber geben.

00:33:06: an Dimitri beziehungsweise kurze Abschlussfolie glaube Eigentlich das, was ich gesagt habe.

00:33:14: Ideen bekommen Interesse geweckt.

00:33:16: Sprechen Sie uns gerne an nachher auf der Messe?

00:33:18: Wir sind ja auch noch alle hier zum Netzwerken und erkennbar.

00:33:22: Danke schön!

00:33:28: Ein lieber Dank geht an dich und dein Team.

00:33:30: natürlich liebe Anne dass du uns und ihr uns natürlich einen operativen Einblick gegeben habt wie genau denn Smart City in Projekten wirken kann.

00:33:41: Und wir werden jetzt zu unserem nächsten Agenda Punkt übergehen und zwar ist das Thema ja des heutigen Abends Smart City, die wirkt.

00:33:49: Das heißt, wir versuchen natürlich auch den ganzen Abend über herauszuarbeiten wie denn dieser vielleicht im ersten Moment abstraktscheinende Begriff smart city spürbar wird für die Bürger und Bürgerinnen dieser Stadt.

00:34:02: Und in diesem Sinne freue ich mich dass wir jetzt in die Fischwoll Diskussion übergehen werden.

00:34:07: Das heisst das Format.

00:34:08: für diejenigen die das noch nicht kennen es ist im Grunde eine kleine Mitte, in die sich hier befindet natürlich wo wir diskutieren werden.

00:34:16: Es gibt aber die Möglichkeit dass man so einen Blick wie in so ein Goldfischglas hat das heißt eine Person kann auch aus dem Publikum hier an auf diesen Stuhl kommen und auch Fragen stellen.

00:34:28: Wir werden zuerst ein kleiner Eingangsstatement Runde machen Aber dann im Anschluss haben sie die Möglichkeit ihre Fragen zu stellen.

00:34:35: Bevor es aber jetzt losgeht

00:34:37: würde ich

00:34:37: ganz gerne einmal Einmal diese Expertenrunde und Expertinnenrunde hier sozusagen starten.

00:34:43: Und zweit der Gesichter kennen wir ja bereits schon, Eileen O'Sullivan und Anna Schwarz.

00:34:49: in dem Sinne würde ich dann ganz gerne mit unserer dritten Diskutantin gerne starten und zwar Frau Dr.

00:34:55: Azadeh Akbari.

00:34:57: du bist Professorin für Critical Data & Technology an der Gülte Universität hier in Frankfurt, also frei übersetzt würde ich mal sagen auf Deutsch für kritische Dateninfrastruktur und technologische Studien.

00:35:10: Ist das so korrekt?

00:35:11: Kann man das so machen?

00:35:11: Okay super!

00:35:12: Du bringst ja heute die Perspektive der Wissenschaft und vor allem auch den kritischen Blick natürlich auf die riesigen und auch Chancen von Daten und Technik mit.

00:35:21: Einen Applaus bitte für unsere Diskussante.

00:35:24: Und dann freue ich mich natürlich auch Johanna Sophie Lanio, Referentin für Frankfurt Next Generation an der polytechnischen Gesellschaft begrüßen zu dürfen.

00:35:39: Du bringst heute die Perspektive der Zwiegesellschaft mit und hast auch eine Expertise in dem Bereich oder den Fokus auf digitale Zwillinge, die eben schon angeklungen sind Richtung... für diejenigen, die das Modell oder das Konzept nicht kennen.

00:35:52: Es ist im Grunde eine Art lebendiges Modell, virtuelles Abbild der Stadt und es soll helfen mit Vendanz-Szenarien zu entscheiden wie man die Stadt denn in nahezu Echtzeit weiterentwickeln möchte.

00:36:03: Habe ich das so viel mal darum richtig kommuniziert?

00:36:06: Ja!

00:36:06: Okay super.

00:36:07: Hatten wir den Applaus schon?

00:36:09: Nein.

00:36:10: Okay, dann vielen Dank dafür.

00:36:14: Genau Und ich denke, wir können starten vielleicht mit dir Eileen.

00:36:18: Mit der Einstiegsfrage.

00:36:20: du bringst ja die Perspektive natürlich auch der Politik und der Verwaltung insgesamt mit.

00:36:25: wie kann eine Stadt denn eigentlich von profitieren?

00:36:31: Ja also ich glaube die Beispiele gerade haben es schon an verschiedenen Stellen gezeigt ob jetzt die Frage danach ist nach den Hitze Karten beispielsweise dass wir sehen können.

00:36:41: Wo ist das jetzt, wenn Samstag vierzig Grad angekündigt werden?

00:36:45: Irgendwie am heißesten in der Stadt.

00:36:46: Welche Plätze sollten vulnerable Gruppen vermeiden?

00:36:49: beispielsweise dass diese Daten smart genutzt werden besonders in einer alternen Gesellschaft wichtig aber eben auch für junge Menschen für Menschen die eben vulnerabel sind Krankheiten haben beispielsweise.

00:36:59: Das ist vielleicht eine Komponente von Smart City.

00:37:01: Aber es geht natürlich auch darüber hinaus also Die Frage wie eine Stadt auch selber handelt.

00:37:05: das war auch gerade der Punkt mit den digitalen Zwillinge.

00:37:08: Natürlich die frage Vielleicht brühe ich mal ein Beispiel gerade mit.

00:37:11: Wir haben ja, das wissen Sie glaube ich alle so ein bisschen mittlerweile in der politischen Kultur, also diesen krassen Kulturkampf zwischen Auto oder kein Auto?

00:37:21: Fahrradstraße oder doch nicht Fahrradstrasse und ich glaub da ist auch noch kein Ende in Sicht.

00:37:26: aber was ich spannend finde ist dass man selbstverständlich mit Evidenzen und mit Daten viel smarter und berechenbarer eben auch beispielsweise eine Stadt weiterentwickeln kann, Fußgänger freundlicher machen kann meine politische Hoffnung so ein bisschen eben auch zu einer Deeskalation dieser zwei Grabenkämpfe irgendwie am Ende vielleicht auch führen kann.

00:37:44: Und wenn wir jetzt beim Mobilität beispielsweise bleiben, ich war gerade in der Niederlande gewesen und hatte mit vielen anderen Leuten aus europäischen Städten gesprochen die da zuständig sind in ihren Kommunen dann hat jemand gesagt euch wünschte das gäbe es auch in Deutschland dass man einfach Tap and Go.

00:38:01: Man steigt in die Straßenbahn ein, man hält seine Kreditkarte oder seine EC-Karte dran fährt dann drei Stationen und man tapft sich wieder raus.

00:38:08: das ist sowas auch gebe.

00:38:10: Das testet die RMV tatsächlich auch schon hier im Rhein-Main-Gebiet.

00:38:13: Also das passiert tatsächlich auch, aber das sind so kleine Bausteine, die glaube ich insgesamt einfach das Leben der Menschen erleichtern, den Beitrag dazu leisten dass es im Alltag einfacher wird und dann beispielsweise eben wenn wir jetzt die Hitzekarten haben oder Wetterdaten eben, dass man eben mit nachhaltigen Mitteln arbeiten kann, dass die Stadt besser funktionieren kann.

00:38:35: Es ist beim smarten Wassermanagement glaube ich ganz deutlich geworden.

00:38:39: vorgestellt, das Projekt also wo dann Ressourcen schon eben auch gearbeitet werden konnte.

00:38:44: Also digitale Techniken zu benutzen um das Leben der Menschen ganz konkret so verbessern entweder unmittelbar oder eben indirekt quasi durch eine nachhaltigere Art und Weise die Stadt organisieren zu können.

00:38:56: Vielen Dank.

00:38:57: Das waren ja schon sehr konkrete Einblicke, wie genau das ablaufen kann?

00:39:01: Also die sehr gut aufbauen auf den Imposen, die wir bisher hatten.

00:39:04: und da genau da ist natürlich die interkommunale Kooperation total wichtig also dass man voneinander lernt.

00:39:09: in dem Sinne weil du auch den Fokus auf die Daten gesetzt hast würde ich ganz gerne also dir dich fragen Wie viel Datensammlung, Auswertung ist denn vertretbar?

00:39:20: Ich meine das ist auch eine sehr allgemeine Frage.

00:39:21: Mir ist klar dass du jetzt nicht alles sofort beantworten kannst aber so grundsätzlich hast du doch vielleicht Leitlinien anhand derer Mann vielleicht auch aus anderen Bereichen lernend entscheiden kann wie viele Daten verwertet werden sollten um genau solche inhaltlich total sinnvollen Ziele zu verfolgen.

00:39:39: Ja ich muss hier so eine Vorbemerkung machen.

00:39:44: Ich glaube, von meiner Antwort wichtig wäre.

00:39:47: Und das ist, glaube ich, dass die wichtigste Frage eines Mercedes nicht... Also es keine technische sondern eine demokratische Frage.

00:39:58: und dieser Frage lautet nicht wie viele Daten können wir sammeln?

00:40:02: Sondern welche Stadt wollen wir und wem dient diese Technik?

00:40:09: Und ich glaube, mit dieser Frage konnten wir vielleicht auch dann denken welche Daten können wir sammeln und wie viele.

00:40:16: Und da ein Befund zieht sich durch meine Forschung, Daten sind niemals neutral sagen wir immer in der Akademie.

00:40:23: das die Daten situiert sind bedeutet dass sie entstehen in konkreten Machtgeschichts- und Interessenlagen.

00:40:34: Wir haben es in autoritären Kontexten viel mehr gesehen dieselbe Infrastruktur, die heute den Verkehr steuern morgen zu Kontrolle.

00:40:45: Ungebetmet werden konnte und ich nenne das digitale Entwicklungsdilemma.

00:40:52: Genau die Systeme, die effizient Teilhabe und Zugang versprechen konnten zur Gleichüberwachung Ausschluss- und Neuabhängigkeiten erzeugen.

00:41:02: Und dieses Dilemma müssen wir von Anfang an mitdenken nicht als natürliches Datenschutz hacken sondern tatsächlich vom Anfang an in die Infrastruktur unser Design fließen lassen.

00:41:14: Das heißt auch hier... kann man denke ich festhalten, dass die demokratischen Grundprinzipien eigentlich in die digitale Welt hinein extrapoliert werden müssten oder hineingebracht werden müssen und in dem Zusammenhang spielt natürlich auch die Zivilgesellschaft eine große Rolle.

00:41:30: Vielleicht magst du einmal kurz erklären wie du das siehst.

00:41:34: also wo denkst du Hannah?

00:41:36: Wo die Zwillgesellschaft auch einer Art vielleicht kontrollierende oder gestaltende Instanz im solchen Entwicklungskorridoren einnehmen könnte?

00:41:45: Ich kann natürlich nicht für die ganze Zivilgesellschaft sprechen, also wer was dagegen hat, kann sich dann ja gerne dahin setzen gleich.

00:41:51: Also ich glaube meine Vorrednerinnen haben das auch schon richtig schön eingefasst.

00:41:56: man muss sich erstmal überlegen wo man hin möchte bevor man dann die Daten dafür sammelt und die Systeme schafft.

00:42:04: so arbeiten wir auch.

00:42:05: Wir denken wir brauchen erst mal eine Vision von Frankfurt.

00:42:08: dazu kann ein digitaler Zwilling total hilfreich sein.

00:42:13: Aber unter welchen Voraussetzungen?

00:42:15: Um damit Geld zu verdienen oder um die Stadt ökologisch nachhaltiger zu machen.

00:42:20: Also was soll es denn eigentlich sein?

00:42:22: und

00:42:23: Ich habe trotzdem das Gefühl für die Menschen ist natürlich eine Smart City dann erfolgreich, wenn sie es in ihrem eigenen Leben merken.

00:42:30: Das waren alles super Projekte, die gerade vorgestellt wurden und ich fand die alle total charmant.

00:42:34: Ich glaube aber, wenn man jetzt auf der Straße fragen würde welche Digitalisierungsprojekte der Stadt Frankfurt in den letzten Jahren kamen denn so an?

00:42:43: Dann ist es die Digitalisierung der Bürgerämter also dass man jetzt einfach gewisse Prozesse mit einem Klick machen kann.

00:42:52: doch ein bisschen näher so am Alltag.

00:42:55: Ja absolut, also das ist am Ende des Tages oftmals die Messlat anhand derer die Projekte gemessen werden.

00:43:01: und gerade vor dem Hintergrund des begrenzten Ressourceneinsatzes den man auch hat um Digitalprojekter anzugehen würde mich auch von dir Anna die Nachhaltigkeitsperspektive interessieren.

00:43:12: wir hören ja auch tatsächlich auch schon medial politisch teilweise Stimme, dass Digitalisierung natürlich auch auf der anderen Seite gerade mit solchen Zukunftstechnologien oder schon da Technologien wie künstlicher Intelligenz viele Ressourcen speisen und dann auch gar nicht so eindeutig immer nur als positiv bewertet werden müssen wenn sie nicht so ein inhaltlich vorher diskutierten oder belegten Zweck folgen.

00:43:36: Insofern würde mich deine Perspektive im Punkt und Nachhaltigkeit von Digitalprojekten interessieren.

00:43:42: Ja, sehr gerne.

00:43:43: Weil ich jetzt trotzdem nochmal so spannend jetzt gerade nochmal kurz sagen muss.

00:43:46: Witzigerweise passt dazu dass die meist genutzte Krache auf der UDP ist wo die Wartezeiten im Bürgerbüro angezeigt werden.

00:43:54: Also

00:43:55: UDP is Urbane

00:43:56: Datenplattformen.

00:43:58: Genau sechs Monate in der Stadt Frankfurt und schon bin ich ein Abkürzungsmensch.

00:44:03: Ich versuche es zu vermeiden zum Thema Nachhaltigkeit.

00:44:07: Ich finde das immer so ein super komplexes Thema.

00:44:09: also wenn man zum Beispiel rausgeht und ist auf einer Smart City-Messe oder irgend sowas, dann kommen alle und verkaufen einem die ganzen Produkte als das macht deine Stadt nachhaltiger.

00:44:20: Und diese Produkte machen meine Stadt nicht per se Nachhaltiger, die müssten eingebunden sein in Ziele, im Prozess, in sonstige Sachen.

00:44:28: Erst mal machen Sensoren

00:44:30: z.B.,

00:44:30: werden ja erst mal produziert da gehen Ressourcen rein, da geht Energie rein und gleichzeitig, also gleichzeitig wenn ich das sehe dass man nicht erstmal alles so nehmen darf es immer auch dieses Thema.

00:44:41: Und was passiert denn dann?

00:44:43: Welche Nutzen haben wir?

00:44:44: Da möchte ich noch mal zurückweisen auf unsere Mission, auch wenn das so ein Gemeinplatz ist.

00:44:48: Diese Trias dieses Abchecken... Was macht der soziale Mehrwert, der ökologische Mehrwert und den ökonomischen Mehrwert mehr wert?

00:44:57: Du hast glaube ich SMARVA gerade erwähnt.

00:45:01: Werden jetzt zum Beispiel durch intelligente Sensorik die an ganz vielen Stellen in der Stadt verbaut ist Die Leute viel weniger mit dem Auto dahin fahren müssen, um die Sachen zu checken.

00:45:10: Dann haben wir natürlich erst mal so runtergerechnet vielleicht auch Sourcen gespart.

00:45:14: Das Auto kommt weniger auf die Straße, die müssen vielleicht sogar einen Auto abschaffen oder sowas wird weniger Benzin verbraucht.

00:45:21: gleichzeitig und das ist immer ein spannender Thema wenn wir über Nachhaltigkeit reden.

00:45:24: da kommen nämlich wieder zu Daten.

00:45:25: Vielleicht ist es auch bei mir zwanghaft ich komme immer wieder zu daten.

00:45:29: Wir erfassen dass natürlich immer nur bis zum gewissen Grad.

00:45:32: Wir machen das systematisch in unseren Projekten, dass wir mit den Leuten am Anfang darüber reden was wird denn der Mehrwert?

00:45:38: Was ist der Nutzen für die Bürger?

00:45:39: oder wenn der Nutzend für die Burger quasi nur indirekt ist Wirtschaftlichkeit, wir sparen Geld ein.

00:45:45: Das kommt an anderer Stelle der Stadt so gut.

00:45:46: Das ist ja auch so ein Thema.

00:45:48: Für die Bürger die sehen ja nur den oberen Teil von dem Eisberg ganz oft interessiere ich mich viel mehr für den unteren Teil weil der tatsächlich eine größere Wirkung hat es oft Arbeit nicht sichtbar ist.

00:45:58: Aber wir wissen es manchmal nicht, also wir haben nicht überall immer so hundertprozentige Daten auch über die Sensoren.

00:46:04: Die Verkettengesetz, also hundertpozentig sagen wie viel Energie jetzt wirklich verbraucht wurde?

00:46:09: Wie viele Ressourcen verbrauchte wurde?

00:46:11: Ist schwierig.

00:46:12: aber das Wichtige ist sich die Fragen zu stellen und das Wichtigste ist dass was hier auch gesagt wurde ist immer in einen Kontext zu setzen.

00:46:18: wenn wir das nicht machen dann laufen wir Gefahr sinnlose Technik vielleicht einzukaufen weil wir uns nicht genug Fragen gestellt haben.

00:46:25: Es geht aber Es wird wahrscheinlich, also ich sehe es gerade nicht so sein dass wir einen Knopf drücken und immer direkt ausspucken können.

00:46:31: Diese Maßnahme spart so und zu viel und so und so viel ein unter anderem eben auch weil wir kein totalitäter Staat sind der hundertprozentig alle Daten von allen erfasst Und das wahrscheinlich auch nicht wollen.

00:46:42: Also das ist so ein Ding beim Thema Nachhaltigkeit.

00:46:43: Ich glaube es geht viel um sich Ziele klar machen Sich Fragen stellen und immer wieder nacharbeiten

00:46:51: Das natürlich Transparenz zu kommunizieren weil ich glaube nur durch diese Häufigen Feedback-Schleif mit dem, was man dann eigentlich auch mit den Daten gemacht hat.

00:47:00: Ist man in der Lage das Momentum zu schaffen solche Projekte weiter auszuarbeiten.

00:47:05: und da in der Hinsicht hätte ich an dich eine Frage.

00:47:07: aber bis ich die Frage stelle kann sich jemand schon hier vielleicht vorbereiten auf den Stuhl zu kommen?

00:47:13: also Jetzt wäre der Zeitpunkt, wo man langsam sich eine Frage hier formieren kann.

00:47:19: Und an dich hätte ich natürlich dann in dem Zusammenhang auch die inhaltliche Einschätzung gerne gefragt was wie funktioniert transparente Datennutzung am Ende des Tages?

00:47:29: Also wie detailliert muss ich in so etwas hineingehen um zum Beispiel Mobilitätsverhalten meiner Bürger zu verstehen und dann auch darauf aufbauend Entscheidungen zu treffen?

00:47:38: also gibt es da Erfahrungswerte.

00:47:41: Ja, ich glaube mit Anne haben wir darüber gesprochen und so bin ich auch hier eingeladen weil ich einen Kurs über Smart Cities Unterrichte eigentlich.

00:47:51: Und wir machen auch Data Works mit den Studierenden an der Gute Universität.

00:47:56: Tatsächlich gehen durch die Stadt und wir gucken, wo die Daten gesammelt werden.

00:48:00: Manchmal ist es auch nicht so einfach das zu sehen.

00:48:03: also muss man tatsächlich recherchieren aber in jede Stadt in europäische Union mindestens ist die Datenschutz Grundverordnung unser Fundament.

00:48:14: Also da gibt es so Prinzipien wie Zweckbindung, Datenminimierung, klare Rechtsgrundlage, Betroffenenrechte und verpflichtende Datenschutz, Folgenabschützungen und in dieser Lage glaube ich datenschutzkonformität ist einfach ein Mindestbedienung und nicht unser Ziel.

00:48:33: also müssen wir tatsächlich mindestens in meiner Forschung arbeitig mit dem Konzept Datengerechtigkeit.

00:48:41: das bedeutet In Grunde genommen wer profitiert, wer trägt die Risiken und wer entscheidet.

00:48:48: Und das ist glaube ich die grundlegende Frage wenn man in eine Smart City von Grund an bauen kann.

00:48:58: Manche Konzepte kann ich auch hier vielleicht erwähnen Privacy and Justice by Design also Schutz und Gerechtigkeit von Anfang an in die Architektur städtlicher Systeme einzubauen, nicht nachrüsten.

00:49:12: Leide manchmal das Problem, dass wir erst mal machen und dann gucken.

00:49:16: Das hat tatsächlich einen Namen in Sozialwissenschaften, ICTs and then WAIT also erstmal Information und Kommunikationstechnologien und abwarten was da passiert.

00:49:29: Das glaube ich ist ein großes Problem.

00:49:32: Es gibt etwas, das wir Funktionskriechen nennen Also dass das wir ein System vor keine Ahnung irgendwelche anderen Angebote in der Stadt bauen, aber dann das wurde vor einem anderen Zweck genutzt.

00:49:48: Und das Thema Digitale Souveränität hast du auch erwähnt und ich denke, dass jetzt in der EU auch ein supergroßes Thema gewonnen ist von allem wegen Trump in den USA.

00:49:59: Aber es gibt normalerweise also im Smart City Diskussion Debatten zwei Modelle, chinesische Modelle und US-amerikanischen Modelle.

00:50:08: Und EU versucht gerade ja da eine Mitte zu finden.

00:50:12: und diese Mitte zufinden bedeutet, dass wir offene Standards haben wie Du gesagt hast Open Source operable Daten, Infrastruktur vielleicht kommunaler Kontrolle über diese Dateninfrastruktur und so weiter.

00:50:28: Also da tatsächlich wie gesagt ganz am Anfang ich glaube die Frage ist keine technische Frage sondern eine demokratische Frage und eine Frage wie wir in Smart City Teilhabe einzubauen können.

00:50:40: Und da finde ich in dem Zusammenhang übrigens die drei Fragen die du gerade erwähnt hattest sehr spannend.

00:50:45: also wer Profitiert wer entscheidet und was war die dritte

00:50:49: frage ich habe es auf selbe vergesst

00:50:51: aber sie waren sehr gut.

00:50:52: weil also im allgemeinen sage ich mal agregiert betrug

00:50:55: die risiken

00:50:56: wertrichte riesigen.

00:50:57: genau

00:50:58: aggregiert bedeutet das ja am ende des tages wie In welchem Kontext wird entschieden, welche Daten erstmal erhoben werden und dann auch wie ausgewertet werden.

00:51:07: Und welche Entscheidungen darauf aufbauen getroffen werden?

00:51:10: Gerade im Bereich der Bewerberlandschaften sieht man ja eine Schlagzeile nach der anderen das gerade mächtig schiefläuft.

00:51:16: also insofern denke ich es ist total wichtig dass wir das wenn's um das entwickeln unserer Städte und Region geht sofort von vornherein mitdenken und nicht erst mal wieder diese Lernschleife negative Lernschleife drehen wo wir das jetzt schon den anderen Bereichen gemacht haben.

00:51:29: Ich habe hier grad einen Bürger gesehen, der sich zu uns gesellt hat.

00:51:34: Vielleicht magst du dich einmal kurz vorstellen?

00:51:36: Ich

00:51:36: bin Jens.

00:51:36: Ich will es kurz halten auf einen Aspekt wer profitiert, wer entscheidet, wer trägt die Folgen?

00:51:44: und ich würde ergänzen in Frankfurt wen interessiertes?

00:51:48: weil du hast vorhin gesagt diejenigen die Bürger also die Digitalisierung der Bürgerämter das ist ganz pragmatisch.

00:51:53: oder auch wenn man Betroffenheit hatten sagt wir würden gerne mehr Daten haben weil ohne diese Daten wird etwas nicht deutlich was uns wichtig ist.

00:51:59: also eine betroffenheit.

00:52:01: Aber so eine übergreifende Erzählung in Frankfurt und wenn ich so auf Frankfurt schaue als gebürtiger Frankfurter, wie kann man in Frankfurt etwas erzeugen das alle interessiert auch wenn sie sich nicht so übereins sind mit allen Details dann ist es sicherlich erstmal die Rolle von Frankfurt in der Welt.

00:52:17: also warum sind wir geil?

00:52:19: Und was hat es für uns eigentlich an Vorteilen.

00:52:22: Und Fakt ist Frankfurt ist einer der oder sogar der größte Internetknoten der Welt.

00:52:32: Da kann man das mal so, wow geil!

00:52:35: Und dann sagt man sich was heißt es also?

00:52:36: Das heißt dass zwölf Prozent des Stroms von uns Bürgern verbraucht werden.

00:52:40: Fünfundzwanzig Prozent von der Wirtschaft und dann dreißig Prozent der Energie des Stromes werden von Rechenzentren verbrauchten.

00:52:47: Rechencentren die, das muss man wissen in Frankfurt noch größtenteils preki sind.

00:52:53: Also noch wesentlich weniger Stromverbrauchen als wenn dann KI, weil KI ist ein bisschen anspruchsvoller was Rechenzentren angeht.

00:53:00: ums kurz zu halten.

00:53:01: Das gesagt entsteht daraus für mich etwas wo man sieht oh Probleme Wasser strom bla bla aber auch das so wie Frankfurt's Rolle in der Welt.

00:53:11: und was nützt es eigentlich uns Frankfurtern?

00:53:13: Der Frankfurter an sich braucht glaube ich noch einen Narrativ und dass würde ich glaube ich sehr finden wollen.

00:53:18: das geht so in die Richtung mit Es ist nicht Technik sondern es ist kulturell.

00:53:22: Aber gibt es noch eine Frage oder war das jetzt ein Statement?

00:53:24: Würdet ihr diese Entwicklung eines Narratifs unterstützen wollen, oder wollt ihr euch eher auf der Tech-Ebene pragmatisch weiter betreiben.

00:53:32: Oder dürft ihr überhaupt Narrativ arbeiten?

00:53:35: Erst mal ich kann schon antworten, ich glaube die Veranstaltung ist der beste Beweis dass Frankfurt sehr stark daran arbeitet so einen Raum Diskussionsraum für die Erarbeitung einer solchen Narrativ zu bauen.

00:53:44: also das würde ich jetzt erstmal von der Seite konstatieren.

00:53:47: aber jetzt gerne wer sich berufen fühlt.

00:53:49: Also, ich finde es ein total wichtigen Punkt und ich glaube das ist auch das Thema.

00:53:55: wenn wir an Zukunft denken dann hat man ganz viele negative Gefühle.

00:53:59: Es kommen Gefahrenprobleme aber man muss sich ja erst mal überlegen wie soll unser Zukunftsbild denn aussehen?

00:54:06: Und

00:54:06: das ist aber meiner Meinung nach nicht nur eine Aufgabe der Verwaltung und der Politik.

00:54:12: Da gibt es ja auch relativ viele Masterpläne, aber da müsste auf jeden Fall auch die Zivilgesellschaft ein bisschen mit dabei sein.

00:54:18: Wir haben da angefangen wir haben eine große digitale Befragung gemacht und sind jetzt glaube ich bei so zehn unterschiedlichen Zukunftsvisionen, die so ein bisschen themenspezifisch sind und sind auch noch am Schauen wie kriegen wir das dann alles übereinander gelegt?

00:54:34: Ich finde die Idee grandios.

00:54:35: Es ist aber dann irgendwie doch nicht so super leicht, diese eine tolle Vision dieses Narrativ zu bekommen.

00:54:41: also wer da noch Ideen hat immer mitarbeiten.

00:54:47: Ergänzen weil diese... Das klingt jetzt so klein.

00:54:50: das ist eine Riesensache die ihr da gemacht habt.

00:54:53: ich weiß nicht wie viele Leute habt ihr da nochmal?

00:54:55: Wie viel Rückmeldung bekommen?

00:54:55: Also auf zwölftausend

00:54:57: fünfhundert

00:54:58: das sind Zahlen wenn wir als Stadt rausgehen und sowas machen.

00:55:02: Und es ist ein totales Fund und dass die Politechnische das mit uns teilt und daran arbeitet ist total genial, aber ich weiß nur... Ich war ja auch schon mal an der Rolle rauszugehen.

00:55:11: Die Bürger zu fragen und zu motivieren für die Themen.

00:55:13: Und ganz oft sitze ich dann, da saß ich im Arbeitsamtmaar und hab da Smart City Gespräche geführt und dann sagt der Typ, das ist ja total schön!

00:55:23: Aber erstens habe ich zwei Jobs oder ne?

00:55:25: Das war nicht so ein Arbeitsamtsvors-Ausländeramt.

00:55:27: Egal auf jeden Fall, ich habe zwei Jobs und total spannend Was bringt mir das?

00:55:31: Also dieses Thema, es runterzubrechen auf eine Ebene dass die Leute mit ihrem Leben beschäftigt sind.

00:55:36: Das sollen sie auch sein!

00:55:37: Die sollen nicht unsere Visionen oder sonst was schreiben sondern sollen abgeholt werden.

00:55:42: und ganz viele Leute wollen einfach sehen...das ist die Erwartung an die Demokratie und an die Verwaltung.

00:55:46: Sie wollen sehen, dass diese Stadt funktioniert.

00:55:49: also ich weiß..ich finde auch dieses Thema Visionen total wichtig.

00:55:53: aber auf einer anderen Ebene muss ich sagen ganz banalisch hey mein Thema ist vor allem Ich will dass hier Sachen besser funktionieren.

00:55:59: Ich habe das Gefühl, wenn Sachen besser funktionieren.

00:56:01: Das ist genauso das Ding was die Leute dann abholen.

00:56:06: Ein bisschen wenig sexy aber...

00:56:08: Danke!

00:56:11: Um es ganz kurz noch mal einzufangen ich glaube am Ende des Tages braucht man beides also wie ein gutes Forschungsdesign.

00:56:17: Makro und Mikrotechnisch muss man sich an einen Sachverhalt annähern und dann kann man auf unterschiedlichen Ebenen auch zielgruppengerecht kommunizieren.

00:56:27: Hallo, mein Name ist Ilan.

00:56:29: Ich bin Schüler hier in Frankfurt.

00:56:30: seit wieviel Jahren jetzt?

00:56:32: Elf Jahre.

00:56:34: Meine Frage wäre als jemand der sich auch in der SV und im Stadt Schülernrad engagiert, wie man die Daten zu Leuten bekommt, die keine Affinität zu einem Internetzugang haben oder die nicht so gut Deutsch sprechen können, sodass man zwar Daten hat, die aber dann auch von allen genutzt werden können wenn ich mich so umgucke.

00:56:55: Ich glaube, ich bin die jüngste Person, die hier heute sitzt wie im ob geplantes Schüler-Rennen oder von mir aus auch Studenten aber was meiner Sicht in erster Linie Schüler und Jugendliche damit einzubeziehen in diese Systemfindung von den Daten und in die Anwendungen von den Daten oder in das generelle System Building Daten und Konzepte.

00:57:23: Vielen Dank für die supergute Frage und danke, dass ich als erstes antworten darf.

00:57:25: Ich habe gleich ganz viele...

00:57:27: Also

00:57:28: der eine Punkt ist es ein zentrales Thema also wo ich auch mal sage wo das ganze Team übrigens bei uns und ich glaube auch sonst in der Stadt so ist.

00:57:36: wir wissen, dass wir für alle zuständig sind.

00:57:38: Bei uns ist es ja nicht so wie beim Unternehmen.

00:57:39: was dann sagt Die Zieggruppe interessiert uns nicht.

00:57:42: Alle sind Zielgruppe und jede Stadt weiß wo sie die Lücken hat.

00:57:45: Und es sind ganz oft genau Gruppen, man könnte noch hinzufügen auch eine ältere Leute.

00:57:50: Man kann genau diese Sachen, die nicht so gut Deutsch sprechen und insbesondere auch jüngere Menschen.

00:57:56: Du bist jetzt zum Beispiel engagiert, du machst dann auch schon Sachen.

00:58:02: Genau das ist die Unterziehgruppe der Zielgruppe, die die Chance bietet da reinzuarbeiten von... Jetzt erst abstellt das Smart City aus, ist unser erster klarer Punkt dafür.

00:58:12: dieser neue Raum den wir geschaffen haben, das Display.

00:58:14: Also neben der Arbeit, dass natürlich Fabian mit dem Themengebiet Bildung auch sowieso da immer Verbindungen hat und zum Beispiel auch mit dem SV Hub eben mitgearbeitet hat ist das was wo wir gesagt haben.

00:58:26: Das ist ein neuer Raum der schließende Lücke weil wir haben hier schon coole Räume.

00:58:30: Wir haben den Chaos Computer Club hat auf Sachen also es gibt in Frankfurt schon einige Sachen.

00:58:34: aber dieses Ding das einmal so zusammenzubringen auch noch mal als Stadt zu sagen das ist ein Raum indem wir auch diese Verwaltungsthemen noch mehr mit reinbringen können wo die Leute miteinander vernetzen können und eben auch gezielt sagen können, hey wir wissen da sind wir schwach aufgestellt gerade beim Thema wenn es um Digitales geht.

00:58:50: Wie können wir diese Zielgruppen gezielt ansprechen?

00:58:52: Und das ist auch so mal grad vorhin saßen sie da wahrscheinlich gerade drin... Von Anfang an zum Konsens war in der Kollaboration mit Node.

00:59:03: Da waren keine Lücken, da ging es dann zum Beispiel auch darum wie können wir Barrierefreiheit mehr herstellen gerade beim Thema Digitalität?

00:59:09: Auch ein wichtiges Thema.

00:59:10: Können die Leute das lesen und verstehen?

00:59:12: Und dann eben Dolmetscher zu holen und dann zu gucken hey wie können weh denn auch diese Themen ansprechen?

00:59:17: Wie können wir da Leute einbinden?

00:59:19: Ich weiß nicht ob wir schon genug gemacht haben für Schüler.

00:59:23: ich sage es mal wahrscheinlich nicht

00:59:24: aber

00:59:25: sag jetzt mal die Einladung Komm bitte auf uns zu.

00:59:28: Weil das wäre so mein erstes Ding, wo ich sage da wollen wir und dann müssen wir dran arbeiten.

00:59:34: Wir haben ja ein Statement von der politischen Seite?

00:59:36: Genau!

00:59:37: Ich finde es alles schon sehr politisch und ich find's sehr gut.

00:59:40: Aber ich will nichts nicht verpassen auch noch mal auf die zwei Damen vom TUMO, Ariala und Laura, die hier sitzen.

00:59:47: Ich würde dir wärmstens nahe legen auf die beiden nochmal zuzugehen weil sie das TUMo hier in Freien Fort auf die Beine gestellt haben.

00:59:55: Und das TUMO ist eigentlich die eierlegende Wäumichsauch, glaube ich für Future Skills was das angeht.

01:00:01: Also es geht quasi darum dass Kinder ab acht zwölf fast ab zwölfe nachmittags kostenfrei sich an vielen verschiedenen Themen eben ausprobieren können, ob das beispielsweise entwickeln ist oder ob das Graphic Design ist.

01:00:19: Also alles Mögliche an verschiedenen Bereichen wo man sich quasi aussuchen kann dass man spielerisch so Module sozusagen sich reinarbeiten kann und ohne Druck, ohne Leistungsstress mit netten Pädagogen vor Ort die das machen und das eben Nachmittags im Nordwestzentrum und also die wissen es alle noch viel besser.

01:00:38: aber ich finde das ist ein Leuchtturmprojekt in der Stadt was glaube der Stadt Frankfurt einfach noch mal gestärkt hat zu sagen, es braucht Bildungsgerechtigkeit für alle Kinder egal wo sie herkommen und deswegen wird denen natürlich auch egal aus welchem Hause Sie sind.

01:00:50: Ob nachmittags irgendwie die kleine Clara den Geigenunterricht bekommt oder eben die Eltern keine Zeit haben das sich zu leisten weil sie zwei Jobs haben ist braucht für alle kinder solche Zugänge eben und dass wird in diesen Räumen eben auch geschaffen.

01:01:03: also kann ich nur wärmstens nahe legen sich das nochmal anzuschauen.

01:01:12: Ich habe bei der letzten Podcast-Folge gehört, also all diejenigen wie Faxmeme if you can't nicht kennen.

01:01:18: Abonnieren!

01:01:19: Letzte Folge da hattest du genau darüber gesprochen auch was die Genese dieses Projekts war.

01:01:24: Alles klar wir haben hier schon den nächsten Bürger auch gerne einmal kurz vorstellen?

01:01:27: Ja hallo mein Name ist Sebastian Mehmel.

01:01:29: ich bin Mitarbeiter in einem Jugendzentrum mit Medienpädagogischem Fokus, dem Medienstudio Bornheim.

01:01:36: Da gerade auch das Tumor angesprochen wurde wollte ich in dem Zusammenhang auch erst noch mal bevor ich mit meiner Frage komme auch natürlich nochmal ansprechen.

01:01:42: es gibt ja in Frankfurt auch schon länger medienpädagogische Projekte und Einrichtungen vor allem die Jugendzentren die mit der außerschulischen Arbeit im privaten und auch im freizeit pädagogischen Bereich viel versuchen zu erreichen Und wir natürlich auch immer schauen, wie wir mit den Ressourcen die wir haben haushalten um möglichst viele Jugendliche zu erreichen.

01:02:04: Wollte ich gerade nur noch mal in dem Zusammenhang ansprechen?

01:02:07: Meine Frage aber wäre für eine Smart City leben wir ja von den Daten, die sind notwendig von sämtlichen Bürgerinnen und Bürgern.

01:02:18: Aber wie werden diese Daten geschützt sowohl vor Privatwirtschaftlichen Interessen als auch vor politischen Interessen.

01:02:27: Noch haben wir in Frankfurt ein gut demokratisch aufgebautes System, aber wir alle wissen demokratische Systeme lassen sich leicht aushebeln und dann wären diese Daten ein sehr gutes Werkzeug um die Demokratie weiter zu untergraben.

01:02:43: da wollte ich fragen wie wird das geschützt?

01:02:45: Kann man aus der Verwaltungssicht anfangen?

01:02:48: also ein Thema vielleicht schon mal Wenn man in so einer Runde zusammensetzt, zum Beispiel AG-Wertherdaten.

01:02:52: Wo die ganzen Leute sind, die eigentlich das Interesse haben hey wir wollen die Daten tauschen und wir wollen das damit machen.

01:02:57: Kommen mindestens zwei Leute die sagen Achtung Datenschparsamkeit!

01:03:01: Also dieses Thema ist... Und das ist wirklich mal wieder ein Vorteil von der Verwaltung.

01:03:06: Ich bin ja auch als Externe irgendwann reingekommen.

01:03:08: Man hat manchmal soes Bild Die sind so starr und sie sind so... Na da sind so diese ganzen Regeln.

01:03:12: Aber der Vorteil davon ist dass die Leute wirklich sehr genau im Blick haben Was machen wir mit diesen Daten?

01:03:18: Wie viel erheben wir eigentlich, dürfen wir das eigentlich?

01:03:20: Dürfen die weitergeben.

01:03:21: Das ist manchmal aus Smart City Sicht etwas frustrierend, weil es länger dauert.

01:03:26: aber gleichzeitig ist das bei dem Thema ein großer Schutz und das ist auch ein Thema was uns beschäftigt, was übrigens auch ein Kernthema ist, das hatte ich auch mal gesagt wenn man irgendwo auf den Smart City-Kongressen mit den Datenleuten zusammen kommt dann kommt das Thema immer irgendwann auf.

01:03:40: Weil wir wissen jetzt, wie wir die Sachen schützen.

01:03:42: aber wir haben ein Themen wo wir wissen nicht was als nächstes kommt.

01:03:46: Das heißt wir müssen Entwicklungen bedenken, die wir jetzt noch nicht so ganz vorausschauen können und das ist wirklich eine Problematik wo es vor allem darum geht ständig zu sensibilisieren und dranzuarbeiten glaube ich, wirklich sehr ernst genommen wird.

01:04:01: Also wir kommen auch heute Morgen noch aus einer Runde wo es darum geht dass jetzt ja auch KI-Kompetenzen aufgebaut werden.

01:04:06: kann Aline vielleicht auch nochmal was dazu sagen.

01:04:08: und auch da ist sofort dieses Thema Was heißt das?

01:04:12: Was können wir wiewo reingeben?

01:04:14: Das führt dazu dass wir manchmal langsamer sind Aber es führt dazu, dass wir ganz viele Sicherungen drin haben und das war auch so das Thema als diesen Vortrag zu China gesehen habe.

01:04:23: Das sind immer so Sachen.

01:04:24: da wird mir auch ganz anders wenn ich diese Vorschläge sehe.

01:04:27: Da haben wir sehr, sehr viele Checks and Balances.

01:04:30: Ob die für alle Herausforderung jetzt aktuell reichen glaube ich nicht.

01:04:33: aber ich glaube wir haben Die Leute die dort arbeiten dahin zu gucken.

01:04:39: Ich bin zwar für die Zivilgesellschaft dabei ich würde dann doch nochmal eine Lanze für die Wirtschaft brechen.

01:04:43: Wir arbeiten am digitalen Zwilling eben auch an so einer Public-Private-Partnership, das auch Unternehmen Daten reingeben.

01:04:50: Und deren Voraussetzung war aber nur wenn es in einem Non-Profit Umfeld ist.

01:04:57: Wir wollen damit kein Geld verdienen und wir geben auch nur Daten raus, wenn damit keinem Geld verdient wird.

01:05:02: also

01:05:03: da gibt's schon noch ein paar ganz gute Unternehmen hier in Frankfurt.

01:05:08: Ja, also in dem Zusammenhang ich weiß natürlich auch das zum Beispiel im Einzelhandel wenn dort genau erfasst wird was die Personen genau konsumieren und kaufen dass man dann nicht fünf mal Fleisch, fünfmal Leberwurst und fünf Mal wie ganz Tofu gleichzeitig anbieten muss.

01:05:25: Wenn man weiß dass insgesamt nur fünf einzelne Sachen gekauft werden.

01:05:27: dafür ist es ja auch gut.

01:05:29: aber wenn der Finger auf Non-Profit ist ist die Frage Wie schnell kann dieser Finger gelöst werden, dass sich dann eben Tür und Tor geöffnet werden um ich sage es mal direkter.

01:05:40: Ninzehn vierund achtzig ein bisschen realer werden zu lassen.

01:05:45: Also das übersteigt vielleicht so ein bisschen meinen Kompetenzbereich.

01:05:48: aber ich würde jetzt einfach mal sagen dieses Modell an dem gearbeitet wird und da ist auch wirklich viel Fachkompetenz bei der Stadt und auch bei den anderen Akteuren die damit dabei sind.

01:05:58: Da wird über solche Eventualitäten nachgedacht.

01:06:01: und das Schöne Wir müssen das ja gar nicht neu erfinden.

01:06:04: Es gibt schon ganz viele Städte, die da ein bisschen was gemacht haben.

01:06:08: Die Goethe-Uni hat zum Beispiel auch schon digitalen Zwillings von Gehirn.

01:06:12: Die Eintracht arbeitet am Digitalen Zwilling des Stadions und es gibt schon so Modelle an denen man sich so ein bisschen ausprobieren kann.

01:06:19: Also ein kleiner Vertrauensvorschuss ist da glaube ich ganz gut.

01:06:23: Aber ich glaub dass ganze Thema ist ja ein zweischneidiges Schwert.

01:06:26: also ich erinnere mich bin fürs Bürgeramt in Frankfurt zuständig.

01:06:28: insofern vielen Dank!

01:06:30: Ich bin auch sehr froh über die Entwicklung Aber ich stelle das auch da fest.

01:06:34: Also, wem sagt hier im Raum der Begriff Register Modernisierungsgesetz was?

01:06:40: Genau okay so ein paar Leuten super für die dies nicht wissen.

01:06:43: es geht quasi darum die Frage wie man eine Antwort findet auf dieses.

01:06:47: Ich gehe ins Standesamt und gebe da zum Beispiel Unterlagen ab.

01:06:51: Und warum landen diese Unterlagen dann zum Beispiel nicht automatisiert in der Ausländerbehörde?

01:06:55: Warum muss ich die denn wieder mitnehmen, also eine Vernetzung, eine Intelligente von beispielsweise einer Kommune durch eine so ist glaube ich aktuell der Vorschlag durch eine dazwischen geschaltete Behörde wo man anfragen kann aus Hamburg die letzten irgendwie Meldedaten gebraucht werden werden quasi automatisiert weitergegeben Genau.

01:07:15: Und das ist zum Beispiel vor Karlsruhe der erste Entwurf gekippt worden, also in Deutschland ist man da schon sehr genauer was ja aber auch gut ist.

01:07:22: Aber es ist glaube ich immer dieses zweischneidige Schwert zu sagen wie machen wir so dass Es sicher ist und dass wir alle wissen Da können keine Faxen mitgemacht werden weil natürlich auch nicht alle muss man auch so offen sein Nicht alle sind so vorbildlich Wie die ganzen Mitarbeiter der Stadt Frankfurt Ja?

01:07:37: Ich glaub Das das ist irgendwie eine Dualität mit der Wir anfangen müssen umzugehen und darüber nachzudenken uns auch einzulesen und zu verstehen als Bürgerin, wenn wir zum Beispiel wählen gehen.

01:07:49: Wofür entscheiden?

01:07:51: Art der Digitalisierung?

01:07:52: entscheiden wir uns am Ende des Tages dann eben auch.

01:07:55: Weil niemand möchte mehr ins Bürgeramt gehen, der oder die irgendwie mit dem Smartphone umgehen kann und gleichzeitig ist aber natürlich auch dieser Anspruch auf Datenschutz da und es ist beides total richtig und das kann beides existieren weil wir müssen einen guten Weg finden damit umzugehen.

01:08:08: ein letztes an der Stelle ich finde es total spannend und ich glaube darüber müssten wir vielleicht in Frankfurt auch noch mal stärker nachdenken.

01:08:13: Ich bin Teil von einem Netzwerk was sich für Staatsreformen einsetzt Reform von Project Together und die hatten vor einem ungefähr dreiviertel Jahr auch noch mal einen Aufruf gemacht, an alle Menschen in der Verwaltung in Deutschland quasi zu sagen hey wenn hier Gucken wir nach Sachsen-Anhalt, da ist es gar nicht so unwahrscheinlich.

01:08:33: Auch die politischen Spitzen irgendwann soweit nach rechts kippen, dann sollten alle Verwaltungsmitarbeitenden so selbstbewusst sein auch zu demonstrieren also zu sagen nein das mache ich nicht und ich glaube es müssen wir uns immer wieder vor Auge führen von den Augen finden auch als Führungskräfte in der Verwaltungen auch zu sagen wenn das nicht richtig ist dann müssen wir damit rechnen können dass unsere Mitarbeitenden an dieser Stelle auch so selbst bewusst sind und zu sagen das ist jetzt gerade nicht was was ich machen sollte natürlich im ärgsten Fall.

01:08:59: Ich hoffe jetzt nicht, dass das zum Alltag wird aber wenn es drauf ankommt dann sollte dann sollten alle wissen, dass sie das tun können und es dann im Zweifel auch tun.

01:09:10: Vielen Dank!

01:09:15: Ich würde das mal zusammenfassen unter sehr spannenden Frage und Weichestellungen im Bereich der Datifizierung unseres Lebens, weil am Ende des Tages ist genau das ja das was gerade passiert.

01:09:27: Aber vielleicht erstmal wir hätten jetzt noch einen Platz für eine letzte Frage aus dem Publikum d.h.

01:09:34: wenn sich jemand bereit machen möchte gerne vorkommen und also du kannst in der Zwischenzeit gerne deine Antwort äußern?

01:09:40: Ja ich... Also bisschen vielleicht zurück zu

01:09:44: Politik,

01:09:45: was das überhaupt in dieser Debatte bedeutet.

01:09:48: Und ich glaube, was Jens erwähnt hat finde ich auch total wichtig und das nennen wir in Sozialwissenschaft, socio-technische Imaginäre.

01:09:58: Und das kurz zu sagen, kurz zu erklären bedeutet wie unsere Zukunft Vorstellungen unserer heutigen Gesellschaft gestalten?

01:10:09: Und diese imaginäre, diese Vorstellungen sind kein Witz.

01:10:13: Also in meinem Seminar zum Beispiel gucken wir Smart Cities von Chen-Zhen in China, Singapur Dubai, Neom in Saudi Arabien dann Wien Amsterdam Köln und dann auch in Sudamerika verschiedene Städten.

01:10:31: da sieht man schon diese Vorstellung dieser Narrative auch was etwas

01:10:35: macht

01:10:35: und das etwas ausmacht, also dass wie wir unsere Infrastruktur überhaupt gestalten ist mit diesen Werden total verbunden.

01:10:45: Und deswegen die Frage finde ich auch wichtig.

01:10:48: Das bedeutet nicht, dass wir durch und durch datifizieren.

01:10:51: Das bringt nicht alles.

01:10:54: Also damit haben wir Erfahrungen zum Beispiel in Toronto, Sidewalk Labs.

01:10:59: Es ist ein gescheitertes Projekt von Google und die wollten Toronto total datafizieren alles mögliche Sensoren uberal und hat mich funktioniert einfach wegen Burger Widerstand.

01:11:11: aber Big Tech natürlich hat diese Vorstellung von der Zukunft.

01:11:14: Die wollen alle Datafiziere, alle U-Beralsensoren.

01:11:17: Aber die Frage die wir uns stellen ganz am Anfang was ist das Problem?

01:11:24: Aspekte von diesem Problem wird durch Datafizierung und durch diese Datensammlung überhaupt gelost.

01:11:31: Und ich glaube, dieser Frage ist sehr politisch.

01:11:35: Absolut!

01:11:37: Auch nicht so einfach zu beantworten weil manchmal passieren ja tolle Dinge oder dass man vorher antizipieren konnte, das man durch die Bereitstellung von Daten sowas aufbauen könnte.

01:11:45: Das ist ja auch die Idee von offenen Innovationen und Open Data Bereitstellungen.

01:11:49: aber ich möchte gar nicht viel weiter einstellen.

01:11:51: vielen Dank für den Beitrag.

01:11:52: wir haben hier noch einen Bürger der sich vielleicht kurz vorstellt um seine Frage äußert.

01:11:55: Ja danke Friedrich Heinz.

01:11:57: ich arbeite am Forscher Weizenbaum Institut zu digitaler Verwaltung Und mich würde interessieren wie wir Innovationsprozesse für die Verwaltung gestalten können.

01:12:07: also Wo dir schon gesagt, es gibt funktionierende Wirtschaftsbranchen in Frankfurt.

01:12:12: Die Pharma- und die Finanzbranche ist ja sehr engagiert darin sich zu digitalisieren.

01:12:17: Das ist ja auch kein Zufall, sondern sie haben sehr ausgeklügelte Innovationsprozesse mit denen Sie versuchen Lösungen zu finden selber zu gründen oder extern einzukaufen oder zu beauftragen usw.

01:12:28: Und sofort die für die jeweilige Branche innovative Lösungen bereitstellen.

01:12:33: Die Verwaltung ist da schon immer noch sehr nie schick.

01:12:36: wenig Innovationen, zumindest in Deutschland für die Verwaltung.

01:12:40: Und so hat er auch schon gesagt, die Anforderungen für Innovation der Verwaltungen sind eben auch andere als jetzt meintwegen im Fintech-Sektor her.

01:12:50: also wir haben hier mal wegen irgendwelchen normativen Erwägungen, die wir beachtet haben wollen und so weiter.

01:12:56: Die Frage wäre sozusagen wie können wir es schaffen Innovationsökosysteme für eine Verwältung aufzubauen?

01:13:02: Und zwar auch lokal, also jetzt die Antwort Kann jetzt nicht Gaff der Campus Berlin sein, sondern auch lokale Ökosysteme aufzubauen.

01:13:08: Die diesen spezifischen Anforderungen gerecht wird.

01:13:12: Danke!

01:13:14: Verwaltung?

01:13:15: Ja,

01:13:15: Verwaltung.

01:13:17: Da bin ich jetzt natürlich nicht... da haben wir ganz viele andere Leute die das noch viel besser sagen können.

01:13:21: aber jetzt nur mal meine Sicht.

01:13:22: also A habe ich auch was gelernt.

01:13:24: Ich bin ja auch kein Verwhaltungsgewächs-Urstühlen.

01:13:26: Ich bin auch reingekommen und hab mir das angeguckt und gesagt verstehe ich gar nicht wieso ist es überhaupt so entstanden?

01:13:31: Was man auch noch einmal wissen sollte, was ich auch mal wertschätzen möchte Die Verwaltung früher mal, also ganz am Anfang wirklich sehr innovativer was Digitalisierung angeht weil die Leute da saßen und die einfach angefangen haben Programme zu schreiben muss man auch mal sagen.

01:13:43: Und deshalb die haben ganz viele coole Sachen gemacht.

01:13:46: wir den jetzt hier von achtzigern neunzigern Und dann kommen wir aber an eine Stelle, wo es dann schief gelaufen ist oder wo es gegen so ne Wand gerannt ist.

01:13:53: Weil Kommunen kleine Mikrokosmen sind ganz oft und auch Ämter oft kleine Mikrocosmen sind.

01:13:59: Das hat was damit zu tun wie das ganze System aufgebaut ist und das hat auch etwas damit zu tun... Was man so gewohnt war Skalierung hat ja nicht wirklich funktioniert früher Die Dienstleistung wurde vor Ort verbracht.

01:14:09: wieso Skalierungen?

01:14:10: Also und das ist so das Ding wo noch ganz oft ganz viel dieser Gedanke drin war Wieso?

01:14:15: das muss doch nur für uns funktionieren Das muss doch nicht für die Kommune, die machen was anderes.

01:14:20: Das hat sich sehr stark geändert in den letzten fünf Jahren und wahrscheinlich auch schon davor.

01:14:25: dieses Thema Kooperation zwischen Kommunen hat stark zugenommen.

01:14:28: es ist aber immer noch.

01:14:30: also da ist mächtig Luft nach oben also gerade was auch das auf die Straße bringen angeht.

01:14:34: Also Kooperation ist oft immer noch auf so einer wir tauschen uns aus eineinhalb Jahre dann stellen wir fest Mist Wir kriegen nicht mal den Hundesteuerprozess vereinheitlicht weil XXX will ich gar nicht reingehen, darüber kann ich gerne auch nachher noch bei einem Bier.

01:14:50: Darüber renne ich sehr gerne, bestimmt auch viele andere hier rennen da drüber sehr gern.

01:14:54: aber das der Punkt ist es gibt ja tatsächlich eine Entwicklung und dieses Thema also sehe ich als ein Kernpunkt vielleicht Aline so noch andere dass Kommunen sich zusammen tun insbesondere auch regional.

01:15:05: wir haben alle ganz viele Kontakte.

01:15:07: jetzt gerade im Juli kommen wieder sechs Kommunen im Display zusammen, weil wir uns darüber austauschen.

01:15:14: Spezifisch zum Thema dieses Smart City Labs und diese Räume.

01:15:17: wie können wir da mehr Wirkung erziehen?

01:15:18: Wie kann man da mehr kollaborieren?

01:15:19: Wie können wir das Sachen machen?

01:15:20: also Da kommt schon viel!

01:15:23: Wie gesagt immer noch Luft nach oben was das Thema Standardisierung Verstetigung und haben jetzt hier wirklich einen gängigen Innovationsprozess.

01:15:29: Das ist ein schönes Bild für die Zukunft.

01:15:32: Ich

01:15:36: bin gar nicht so ein Fan, irgendwie Sachen noch mal neu zu befinden.

01:15:39: Mittlerweile muss ich echt sagen, weil je länger ich mir das angucke eigentlich gibt es überall schon Lösungen für alles und das ist irgendwie glaube ich eher die Krankheit von Verwaltung irgendwie zu denken oder Ganz oft auch von Politik zu sagen, meine Verwaltung soll jetzt hierfür was ganz Innovatives entwickeln.

01:15:54: Obwohl es halt schon Längst gibt und das ist ich hatte eben erwähnt Ich war in der Niederlande gewesen dass es auf der Sinn von diesem europäischen Großstädten Netzwerk Was auch in Arbeitsgruppen zum Beispiel eingeteilt ist wo es auch eine Digitalisierung Gruppe gibt ne Mobilitätsgruppe Wo einfach verschiedene europäische Großstätte mit über hunderttausend EinwohnerInnen zusammenkommen Es hat Frankfurt in den Achtzigern übrigens Mit gegründet und zu sagen Was habt ihr für Antworten auf die Probleme, die wir haben?

01:16:18: Also eine Wohnungskrise.

01:16:20: Wohnraummangel das ist in allen europäischen Städten ein Thema in allen.

01:16:23: ich glaube keiner hat irgendwie das perfekte die perfekste Lösung bislang gefunden.

01:16:28: aber sich darüber auszutauschen zu hören was bei anderen nicht funktioniert hat was hat gut funktioniert dass es zum beispiel glaube ich auch super wichtig und ich glaube ansonsten vielleicht ist auch so ein bisschen der Kulturwandel auf den du angespielt hast frage mich ob das auch in die Richtung ging.

01:16:42: Ne, weniger?

01:16:44: Gut.

01:16:44: Dann glaube ich ist das tatsächlich aber auch genug Lösungen in anderen Städten gibt.

01:16:48: und ich finde es auch schön wenn wir politisch so ein bisschen unsere Eitelkeiten abbauen und sagen wir müssen jetzt nicht das neueste innovativste geilste Ding irgendwie hier in Frankfurt bauen sondern wenn irgendwie Köln oder Budapest oder Paris oder irgendeine andere Stadt auch gerne in Europa weil DSGVO-konform das irgendwie gut gebaut hatten wir das auf unserer Infrastruktur anwenden können warum nicht?

01:17:17: Wir kommen jetzt langsam zum Schluss der Diskussion und ich würde das Ganze gerne mit einer Regnose machen.

01:17:23: Wer von euch weiß, was eine Regnase ist?

01:17:26: Ne!

01:17:26: Ja alle unvorbereitet, gerade eingefallen dass sich das sehr anbietet weil wir doch so tolle Impulse aus der Bürgerschaft bekommen haben.

01:17:33: also Prognose ist ja.

01:17:34: wir schauen nach vorne, Regnese ist anders herum wir spulen mal zehn Jahre vor gucken quasi zurück und wir schauen uns an Was ist denn passiert, dass die Smart City gewirkt hat?

01:17:44: Das war ja auch unser Claim heute.

01:17:46: Also wer fühlt sich beruht mit einem kurzen Satz.

01:17:49: das muss jetzt nicht ausarten aber wir haben ja durchaus ein paar gute Impulse heute bekommen um zu schauen was denn eigentlich passieren könnte in der positivsten Version.

01:18:01: Kurzer Satz?

01:18:02: Ja!

01:18:03: Ich nehme ein Ding Wir haben das Kompetenzzentrum Digitaler Zwillings zusammen mit dem Vermessungsamt aufgebaut und haben mit polit- technischer und anderen Ein super Stakeholder-Netzwerk und haben die ersten X-Simulationen umgesetzt.

01:18:18: Und sie sind auch gleich noch umgesetzt worden von Ämtern, und haben Planungen, Mobilitätsplanung, Wohnraumplanung was auch immer verbessert.

01:18:26: Ja also digitaler Zwilling wunderbar!

01:18:28: Und dann setzen wir vielleicht noch drauf dass wir es geschafft haben einen Narrativ für die Stadt Frankfurt zu entwickeln das finde ich nämlich wirklich super relevant und die Digitalisierung so einsetzen dass Frankfurt wirklich lebenswerter wird und wir nicht nur eine Hitze Karte haben, sondern daraus dann auch abgeleitet haben wie diese Orte kühl werden.

01:18:48: Weil also noch so ein Sommer... Nee ich würde mir auch wünschen dass wir auch eine kritische Bürgerschaft haben, also Menschen die auch tatsächlich mitdiskutieren.

01:18:58: Auch mal so frech ne Presse, die auch endlich mal über Digitalisierung und Smart City auch gerne berichtet das hinterfragt Neugierig ist rausfinden will was überhaupt stattfindet Und das es einfach ein Thema ist was man genauso beim Abendessen irgendwie mit der Familie und mit Freunden debattiert wie Klimawandel hoffentlich und nicht nur ja Nebenschauplätze wie vermeintliche Migrationsthemen.

01:19:22: Das finde ich immer schwierig solche Sachen, aber ich gehe davon aus dass es in zehn Jahren überhaupt gar kein Smart City gibt.

01:19:30: Also ich glaube Smart City als Konzept wird sich komplett wandeln weil Smart nicht mehr die Ausnahme wäre sondern tatsächlich alles muss smart sein sonst werden wir das nicht hinkriegen.

01:19:43: Was mir Sorgen macht, ist die Macht von großen Big Tech-Konzerner und wie wir als Europäer damit umgehen.

01:19:51: Und auch hoffe ich, dass in zehn Jahren diese Illusion über KI so irgendwie abgeschafft wird, dass wir verstehen, KI ist nur eine Technologie.

01:20:01: Wie wir jetzt gerade komplett damit verrückt geworden sind, ist eigentlich nicht gesund!

01:20:13: Das ist doch ein schönes Appell.

01:20:15: Also genießen Sie, genießt den Hype, den wir gerade haben rund um smart city und KI!

01:20:21: Vielen lieben Dank an das Podium, an alle Bürger und natürlich auch die Impulsgeber für die wunderbaren Inhalte, die wir heute hier verbalisiert bekommen haben.

01:20:31: Das Dezernat V.

01:20:45: Fax

01:20:45: me if you can Next stop in zwei Wochen.

Über diesen Podcast

Eileen O´Sullivan ist Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales in Frankfurt am Main. In dieser Rolle beschäftigt sie sich damit die Kommunikation zwischen Bevölkerung, Verwaltung und politischen Entscheidungsträger:innen zu vereinfachen, Verwaltungsdienstleistungen zugänglicher zu gestalten und die Beteiligung an städtischen Entscheidungsprozessen zu stärken. Die digitale Transformation spielt dabei eine entscheidende Rolle. Digitale Lösungen können den urbanen Raum für Menschen, Natur, Wirtschaft und Kultur optimieren und neue Möglichkeiten für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung schaffen. In "Fax me if you can" nimmt Eileen die Hörer:innen mit auf eine Transformationsreise - in Frankfurt und darüber hinaus.

von und mit Dezernat V – Stadt Frankfurt am Main

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