Fax me if you can

Fax me if you can

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00:00:02: Fax me, if you can.

00:00:04: Der Podcast von Alino Salon.

00:00:09: Fax Me, If You Can.

00:00:10: heute ein Deep Dive nach der Kommunalwahl.

00:00:13: Wir wollen etwas über Verhältnisse, über Zahlen, über Mehrheiten natürlich erfahren sowohl in der Stadtverordnetenversammlung wie auch in den Ortsbeiräten.

00:00:22: und dazu herzlich willkommen lieber Ali.

00:00:25: Willkommen Andreas!

00:00:27: Und in der kommunalen Ausländervertretung die dürfen wir nicht vergessen.

00:00:30: Die dürfen nicht vergessen.

00:00:31: ganz genau habe ich unterschlagen bei der Ansage, das ist natürlich ein ganz ganz wichtiges Gremium und deshalb wollen wir es auf jeden Fall mit berücksichtigen.

00:00:45: Standardmäßig ist Wahlanalyse in Frankfurt und wie an eigentlich allen anderen Orten etwas papierherweh.

00:00:53: man hat jahrzehntelang wirklich große Folienten produziert um Diese ganzen Zahlen, man könnte sagen den Zahlen Salat irgendwie in den Griff zu bekommen.

00:01:04: Hier gibt es einen Quantensprung.

00:01:06: hier hat sich einiges geändert in Richtung Digitalisierung richtig?

00:01:10: Ja wir haben sehr digital erfählendes Statistik-Themen was weiß was das tut.

00:01:15: Das ist immer eine gute Sache.

00:01:19: Die haben auch in Deutschland den Vorreiter mit diesem Modul geschaffen, wo wir jetzt auch mit dem Statistikportal, was wir schon letztes Jahr vorgestellt haben, die Wahlanalyse komplett digital anbieten können.

00:01:31: Ich weiß, manche Journalisten finden das nicht so hammer, dass sie keinen Heft haben, indem sie gerne drin rumblättern können.

00:01:38: Das sind aber die U-Fünfzig.

00:01:39: Nee, das stimmt nicht tatsächlich nicht.

00:01:42: Ich glaube nicht dass der spezielle Journalist den Podcast hört Aber es ist ein jüngerer Journalist der das gerne gehabt hat was ich auch verstehe.

00:01:48: manchmal ist ja auch ganz schön in sowas rumzuschmölkern.

00:01:51: jetzt müssen sie sich halt durchklicken.

00:01:53: Genau es gibt eben dieses dashboard.

00:01:55: das ist von unserem Statistikteam selber gebaut worden Hatten guten moment gedauertes.

00:02:00: open source kann deshalb aber auch weiter genutzt werden von anderen Städten.

00:02:05: Und wird auch bald als Open Code angeboten, also eigentlich eine ziemlich coole Sache.

00:02:10: und da kann man sich dann alles anschauen.

00:02:13: was ist so... zu analysieren gibt.

00:02:16: Wie zum Beispiel die Stimmen verteilt worden sind, wenn jemand eine Liste angekreuzt hat und dann panaschiert hat bei jemand anderem.

00:02:22: Welche Kandidierenden wie viele Stimmen noch mal einzeln bekommen haben?

00:02:26: Und das nicht nur für die Stadtwortenversandungen auch für die Ortsbeiräte oder die KAV.

00:02:32: Da kann man sich

00:02:32: z.B.,

00:02:33: es ist spannend bei den Ortsbei-Räten auch die Altersverhältnisse anschauen von denenjenigen, die gewählt worden sind.

00:02:41: Interessant, genau.

00:02:45: Deswegen ist es ein cooles Tool, dass wir mehr Transparenz und mehr Nachvollziehbarkeit aufs Wahlgeschehen anbieten können auf digitalem Weg.

00:02:55: Kann sich jeder angucken?

00:02:56: Jeder kann sich angucken.

00:02:58: Unter Statistikportal.frankfurt.de und dann schrägstrich Walanalyse oder man kickt durch Statistikkortal unter die aktuelle Publikation.

00:03:07: Da steht auch ein kleines rotes Vier-Aktrum herum.

00:03:10: Neu kann man nicht übersehen!

00:03:12: Das Ganze erinnert mich so ein bisschen an unsere Folge mit dem Gesundheitsamt, wo eben auch Digitalisierung im Prinzip auf der Überholspur dann stattgefunden hat und man dann auch Angebote geschaffen hat.

00:03:26: kopierbar sind oder nachvollziehbar auch für andere Kommunen.

00:03:30: Und das ist ja sozusagen ein bisschen dein Mantra, dass du gesagt hast naja wir wollen nicht immer die Welt neu erfinden sondern wir wollen auch partizipieren und Best Practice Geschichten uns ansehen an anderen Orten.

00:03:43: und jetzt macht Frankfurt den ersten Aufschlag.

00:03:46: gibt es schon Kommunen wie geklopft haben in der Tür?

00:03:49: Es gibt schon Kommunen aber da sind die Namen noch nicht öffentlich und dadurch das ganze Backend, also der ganze Code auch online gestellt werden soll.

00:03:59: So eine Bundesplattform wo Behörden ihre Open Source Applikationen und die Codes dazu eben auch öffentlich stellen können?

00:04:07: Da wird es dann auch landen!

00:04:07: Dann können sich andere Kunden auch ganz unabhängig das einfach ziehen Und die Module auch denn so anpassen wie sie's quasi brauchen.

00:04:13: Also ist ein bisschen sharing is caring was da auch betrieben wird Was auch super wichtig ist.

00:04:18: ne weil ich mein Ich glaube Frankfurt ist natürlich nicht die einzige Stadt die Warnanalyse macht.

00:04:22: Es ist halt die Frage wie wir zu einer souverän digitalen Öffentlichkeit kommen.

00:04:28: Und wenn dann eine Behörde sich schon die große, große Mühe macht was das Team ja auch gemacht hat so etwas auf die Beine zu stellen Dann können ja eigentlich nur alle davon profitieren, wenn man es sich kopiert.

00:04:38: Gucken wir uns mal die drei Wahlentscheidungen an Nämlich die Stadtverordene Versammlung Die Ortsbaräte und die KfW und beginne natürlich mit der Stadtverordnung Versammlungen.

00:04:49: welche Zahlen kannst du uns dann näher bringen, insofern was Wahlbeteiligung angeht.

00:04:57: Was Stimmverteilung?

00:04:58: Was Wanderungen angeht?

00:05:00: also ich glaube das am spannendsten jetzt vorweg erst mal ist weil dass immer die frage war Die alle gestellt haben is der blick auf die wahl beteiligen?

00:05:07: ne die sind klassischerweise bei kommunalwahlen seit ich glaube zwei tausend eins nicht mehr so hoch.

00:05:13: da wurde auch das kumulieren und panaschieren eingeführt.

00:05:15: tatsächlich ob das jetzt Korrelation, Kausation, dass ich mal stehen.

00:05:19: Ich bin keine Wissenschaftlerin in dem Feld.

00:05:22: Aber es ist schon ganz cool, dass wir eine gestiegene Wahlbeteiligung haben bei den Wahlen jetzt.

00:05:29: Es sind zwar an Anführungszeichen nur fast fünf Prozent.

00:05:33: Wir sind von forty-fünf Prozent auf fast fünftig gegangen und lassen die Nachkommastellen weg.

00:05:39: Ich finde, das ist ein gutes Signal.

00:05:41: Mehr Menschen sind wehengegangen Punkt.

00:05:43: Es müssen natürlich noch mehr werden aber die Tendenz ist schon mal die richtige.

00:05:47: und tatsächlich was viele auch gefragt haben, ist die Entwicklung bei der Briefwahl weil wir ja im Jahr zwanzig dieses krasse Corona-Jahr hatten wo wir auch Ausgangssperren hatten wo jeder seinen eigenen Stift mitbringen sollte.

00:05:59: zur Wahluhrne mit Maske in der Wahluherne.

00:06:02: da haben ganz vieler die Briefwahlen gemacht und deswegen ist auch die Briefwall jetzt weil wir nicht mehr in Pandemiezeiten leben zurückgegangen, um ... na ja.

00:06:11: Tatsächlich fast vierzehn Prozent.

00:06:13: Also das ist schon ordentlich was!

00:06:15: Dass wir übrigens natürlich auch die Wahlbeteiligung angeben werden, der Disclaimer, den wir bringen müssen.

00:06:20: Natürlich war das die Coronawahl und jetzt haben wir eine Nicht-Coronawahl.

00:06:26: Und allein das lässt vermuten, dass ein paar Leute dann nicht nur Interesse haben, sondern sich trauen

00:06:33: zu gehen.

00:06:34: Das stimmt.

00:06:35: Das kann wirklich tatsächlich ein Faktor gewesen sein, irgendwie nicht gecheckt wie man die Briefwahl macht und dann in Kombination mit ich trau mich nicht ins Wahllokal zu gehen ... Ich weiß nicht ob das bei vielen einen Grund war aber bei der einer oder anderen Person wird es sicherlich auch mit reingeschlagen haben.

00:06:50: ja und ansonsten was ich spannend finde ist dass wir weniger Stimmzetteln hatten die verändert worden sind.

00:06:57: sprich wenn ich verändert sage meine ich kumulieren panaschieren das heißt Einzelne Kandidierenden haben noch mal extra Stimmen bekommen, es wurden Listen gestrichen oder so heißt unveränderter Stimmzettel.

00:07:08: Nur ein Listenkreuz und davon hatten wir diesmal tatsächlich mehr.

00:07:13: Ganz interessant!

00:07:15: Denn eine wirklich sehr platte aber sehr heftig und laut geführte Diskussion in den Zeitungen im Medien war natürlich die Größe des Stimmzzettels und daran kann man ablesen wie viele nehmen dieses Angebot wahr, dass es zutiefst demokratisch ist.

00:07:34: Das hat mir in der letzten Folge natürlich auch ganz klar so gesagt auf der anderen Seite ein bisschen sperrig ist.

00:07:40: Wie viele Leute sagen einfach ich wähle halt die Partei, die ich meinetwegen vielleicht immer gewählt habe und ich mach's mir ganz einfach oder ich guck mal rein Mensch kenne ich da jemandem

00:07:50: und

00:07:51: häufel da ein bisschen.

00:07:52: Und diese Erkenntnisse sind natürlich wahnsinnig wichtig um einfach auch meinen Nachdenkungsprozess entgang zu setzen ob man bei diesem System gerne bleiben möchte, ob sich das wirklich lohnt oder eben nicht.

00:08:07: Ich glaub, da streiten sich auch die Politikwissenschaftler sicherlich drum.

00:08:10: Ich find's schon interessant, weil du bei einer Kommunalweiner diesen Faktor Mensch vor Ort einfach immer hast und natürlich ist es dann so ... Das kann man bewerten wie man möchte.

00:08:19: aber wenn man sein Nachbar kennt der setzt sich beim Ortsbeirat ein und weiß, das ist ein engagierter Typ den trifft man in der Waschküche immer Wenn er seine dreckigen Klamotten gerade in die Waschmaschine schmeißt und unterhält man sich net oder die Kinder spielen regelmäßig zusammen Da kommt dann schon eine andere Verbundenheit zusammen, und dann gibt man dem mal drei Stimmen.

00:08:40: Ob man dem jetzt politisch nah ist oder nicht?

00:08:43: Aber ich glaube das ist gar nichts zu unterschätzen.

00:08:45: Das ist natürlich auch also ne Frage der Community, der Nähe, der Ansprechbarkeit der Person dann auch immer mit reinspielt eben Und deswegen finde ich es... Also ich persönlich finde das Wahlsystem nicht falsch und gleichzeitig ist natürlich schon auf die Frage wie viele Leute schreckt das ab.

00:09:00: Wie viele haben Sorge sich zu verzählen?

00:09:04: Das habe ich auch das letzte Mal gesagt.

00:09:06: Die Debatte um die Größe des Wahlzettels so ein bisschen daneben, muss ich sagen?

00:09:11: Ich verstehe, dass es irgendwie ein lustiger Aufmacher ist ... Ist halt exotisch

00:09:15: irgendwo, ne?

00:09:16: Ja voll!

00:09:17: Und im Vergleich zu einem Wahlzeltel bei der Europawahl oder der Bundestagswahl ist das Ding natürlich viel mal so groß irgendwie.

00:09:24: und gleichzeitig hat mir irgendwie da auch gefehlt darüber zu sprechen warum das so ist.

00:09:28: Ich meine, wie hammer ist es denn bitte?

00:09:29: Dass wir über tausend zweihundert Leute hatten auf alleine bei der Stadtverordnetenwahl.

00:09:34: Die gesagt haben ich stelle mich hierauf ob als Listenfühler oder nicht aber ich bin bereit mein Name in die Öffentlichkeit zu geben und Verantwortung zu übernehmen.

00:09:42: Und zumindest eine demokratische.

00:09:44: im großen Teilen sind nur demokratische Parteien auf der Liste zu unterstützen.

00:09:50: Das ist in Zeiten wo wir Nachwuchsprobleme haben, wo die Leute kein Bock mehr haben in die Politik zu gehen.

00:09:55: Mehr Leute gehen in Parteien aber es gibt trotzdem nachwuchsproblemen auf den Listen.

00:09:59: das sollte man eigentlich feiern.

00:10:00: Das hat mir so ein bisschen tatsächlich auch an der öffentlichen Diskussion gefehlt.

00:10:03: Riesiger Aspekt.

00:10:04: ich finde das total wichtig und wertvoll dass du das sagst.

00:10:08: Wobei mich da auch interessieren würde... Wir sind jetzt noch im Komplex Stadtverordnetenversammlung.

00:10:13: Da gab's ja nun wirklich eine ganze Menge Nichtparteien, die auch angetreten sind.

00:10:19: Also Bürgerführer, Wählerlisten genau, Gruppierungen, Tierschützer mit singulären Anliegen und so weiter ... Und das sind ja auch von sehr vielen als reine Exoten betrachtet.

00:10:31: Aber natürlich gehören die zu der Gruppe dazu, die du gerade genannt hast.

00:10:36: Na ja?

00:10:36: Ich zeige mal ein Gesicht!

00:10:39: Um kanibalistisch auszudrucken, ich gehe in die Bötte.

00:10:41: Genau.

00:10:42: Ja.

00:10:43: Also, das ist schon total interessant.

00:10:45: Wissen wir was da rüber?

00:10:47: Natürlich wissen wir das prozentuale Abschnallen dieser Gruppierungen aber ... Was da aus deiner Sicht heraussticht irgendwie?

00:10:55: Ich glaube, interessant ist es zu sehen, dass tatsächlich mehr Einzelne jetzt reingeschafft haben oder wir eine höhere Heterogenität haben im Stadtparlament als du vor.

00:11:06: Wir hatten sechzehn Parteien und Wählerlisten, jetzt sind siebzehnt.

00:11:10: Das Angebot wird ja schon auch in Anspruch genommen?

00:11:13: Ja!

00:11:14: Also ich bin jetzt natürlich voreingenommen als eine Person in einer noch jüngeren Partei die noch nicht auf Landes- und Bundesebene vertreten ist.

00:11:21: Deswegen würde es niemand überraschen wenn ich das sage aber was ja auch immer wieder als Kritik oft von Vereinen wie mehr Demokratie zum Beispiel kommt ist die Frage danach, was passierte eigentlich mit den Stimmen?

00:11:33: Die abgegeben werden für kleinere, jüngere Gruppierungen oder Nischenparteien zum Beispiel bei Landtagswahlen und bei Bundestagswahl.

00:11:42: Weil diese Stimmen faktisch verfallen, wenn sie fünf Prozent höre, der nicht erreicht wird.

00:11:47: Und das gibt's bei den Kommunalwahlen nicht.

00:11:51: Ich glaube schon, dass es einen Ausdruck von einer nuancierten Interessensvertretung auch sein kann, eben mit berücksichtigt werden.

00:12:01: Ich verstehe total, dass es im realpolitischen Prozess dann auch schwieriger ist.

00:12:05: also das klar.

00:12:06: ja ich sehe auf wie lange die Plenarsitzungen dauern wenn dann alle nochmal irgendwie ihre Redezeit aufbrauchen wollen oder wenn Nischenthemen vorangebracht werden.

00:12:13: aber ganz ehrlich eine Demokratie ist halt auch nicht geschenkt.

00:12:16: Ja absolut

00:12:17: und ich denke mir auch immer wenn dann Kritik von größeren kommt Dass es alles so lang dauert und dass es immer eine immer größere Zersplitterung gibt.

00:12:26: da muss man doch irgendwie auch den Raum dafür schaffen, diese Nischen stattfinden zu lassen in den eigenen Rhein.

00:12:33: Also kannst ja nicht jemanden kritisieren zu sagen warum hast du dieses Interesse und warum willst du das vertreten sehen?

00:12:39: Ohne selber zu sagen kann ich das dann in meiner eigenen Struktur vielleicht berücksichtigen und damit auch befrieden.

00:12:44: Ich habe kürzlich einen Podcast mit Damien Böselager der Europaparlamentarier von Deiner oder Ihnen deiner Partei ist und der prinzipiell eben angemerkt hat naja im dieser Meckerkultur ist es schon eine wichtige Sache, sich Gedanken darüber zu machen.

00:13:00: Wie funktioniert denn demokratische Partizipation?

00:13:03: Und sie funktioniert indem ich in einer Gruppierung, in einer Partei reingehe.

00:13:09: also das fand ich so simpel.

00:13:12: dass klingt der Sachverhalt ist viel nicht gegenwärtig würde ich mal sagen

00:13:18: wobei ja immer mehr Leute auch Parteien beitreten.

00:13:20: da gab's dann noch mal einen Aussprung das Ampel aus war.

00:13:24: oder nach der letzten Bundestagsweis gab es ja so viele Anlässe jetzt in den letzten achtzehn Monaten irgendwie politisch aktiv zu werden.

00:13:32: Ich glaube, da gab's ja schon noch mal einen guten Zulauf bei vielen, vielen Parteien aus dem gesamten Spektrum.

00:13:38: Das ist ja schonmal was ganz Gutes!

00:13:42: Was war?

00:13:45: Was kommt?

00:13:50: Was war kann man relativ leicht sagen in Frankfurt.

00:13:53: Frankfurt isst ich sag' das jetzt mal vornehmen sehr liebhaft was Politik angeht, Bündnisse kommen zusammen.

00:14:00: Bündnisse gehen auseinander neue Bündnis werden geschmiedet.

00:14:05: und für mich ist die Fragestellung weil du bist hier gefragt als Dezernente nicht als Vertreterin deiner Partei ob der Demokratie aus deiner Sicht ein guter Dienst erwiesen wurde mit dieser Kommunalwahl die wir jetzt hinter uns haben Bündnissmöglichkeiten überhaupt in der Stadt?

00:14:32: Ich glaube, die steigende Wahlbeteiligung spricht für sich.

00:14:36: Das ist ein gutes Zeichen, dass die Menschen zur Wahl gehen.

00:14:41: Über fünfzig kann man auf jeden Fall sagen, es ist die Legitimität, weil diese Diskussion wird ja auch mal wieder geführt.

00:14:47: Dann sehen wir uns noch nur ... Wir hatten ja neunvierzig, sechs Prozent.

00:14:53: Tendenz steigen zumindest bei der Stadtverordnetenwahl.

00:14:58: Was so die Bündnisse angeht, kann ich nicht viel Unpolitisches dazu sagen.

00:15:03: Deswegen ist immer eine Sache für sich irgendwie

00:15:06: ...

00:15:07: Es bleibt komplex.

00:15:08: Es wird auch nicht langweilig in Frankfurt.

00:15:10: Was mir zu bedenken gibt es die Beteiligung bei der kommunalen Ausländervertretung wo wir einundzwanzig einen Anstieg hatten tatsächlich auch weil dort die Wahlen zusammengelegt worden sind, die Kommunalwahlen zuvor waren die ein bisschen zeitlich versetzt.

00:15:24: Dann wurde erst später die Stadtverordneten-Wahl stattgefunden und wir haben jetzt von ... auf sechsundzwanzig tatsächlich noch mal einen Abfall von ... bei der Wahlbeteiligung gehabt.

00:15:38: Und ich meine das ist halt schon in einer Stadt wie Frankfurt sehr krass.

00:15:42: International zur Stadt der Republik natürlich?

00:15:44: Ja!

00:15:46: Ich finde es bedenklich ist halt dann auch die Frage, ob die Leute es nicht mitbekommen.

00:15:52: Das habe ich auch wahrgenommen, dass viele das gar nicht wussten.

00:15:54: Viele, die nicht Deutsch gesprochen haben, wenn man denen zum Beispiel... Ich beherrschte jetzt nur Englisch also hab' ich mir den meistens Englische gesprochen, dass ich denen erklärt hab', bis sie auch wählen gehen können.

00:16:05: Dass überhaupt nicht wusste, obwohl sie ja natürlich eine Wahlbenachrichtigung nach Hause kriegen.

00:16:09: Das heißt eigentlich ist es ja ne viel größere Frage was Behördenkommunikationen z.B.

00:16:16: Muttersprache nicht Deutsch ist, weil das ist bei einem Großteil derer die für die KAV Wahl berechtigt sind eben auch der Fall wie wir die erreichen können dass ein Behördenbrief nicht einfach ein Behödenbriefe mit muss ich was machen?

00:16:27: nein muss sich nicht okay dann lege ich es weg sondern wie erreichen wir die Leute?

00:16:30: und wir hatten ja schon Die Plakate auf sechs verschiedenen Sprachen gehabt Wir haben geflyert wir haben eine Social Media Kampagne gemacht.

00:16:37: Es ist wirklich Ja die Frage ob das die Frage nach Wirksamkeit ist dass man denkt, ich kann da ja eh nicht wählen.

00:16:45: Ich kann das schon auch verstehen, dass es ein Überraschungseffekt für viele ist, weil du bei der Landtagswahl und der Bundestagswahr als Spectator von die Outside mal reinschaust auf was deine Mitmenschen wählen in einem Land, in dem du lebst?

00:16:59: Und dann selber keinen Einfluss darauf hast!

00:17:02: Aber ich find's schade.

00:17:03: Da müssen wir uns wirklich Gedanken machen ... Weil ich mir diese Debatten nicht mehr anhören kann über Jetzt haben wir es gerade mit dem Fall Colin Fernandez.

00:17:12: Und dann sagt ein prominenter Mensch auf Bundesebene, das Problem ist Zuwanderung, wo ich mir denke so hey ... Es ist alles so viel komplexer und eine Verschiebung des Diskurses.

00:17:24: wie können wir's denn schaffen dass wir ne Gesellschaft die zum Teil selber auch noch sehr parallel gelebt wird zusammenzubringen?

00:17:32: Ja

00:17:33: absolut mich würde mal interessieren mit den neuen Möglichkeiten digital zu analysieren, oder Analyse-Daten digital zur Verfügung zu stellen.

00:17:44: Wird es da eine Chance geben diese Daten der Wahlenthaltung der Mitbürger ohne deutschen Pass dieses Mal dass wir's in fünf Jahren besser machen?

00:17:57: das also da die entsprechenden demokratischen Instrumente noch geschärft werden weiter?

00:18:02: Du hast gesagt, es ist ja nicht wenig was ihr gemacht habt mit den Plakaten

00:18:06: zu freiern

00:18:07: und so weiter.

00:18:08: Und an einer bestimmten Stelle muss man natürlich auch sagen kann man Menschen zum Jagen tragen.

00:18:13: Ja, also ich glaube was nochmal spannend wird tatsächlich ist wenn wir Ende April dann auch die mehr Themenumfrage vorstellen.

00:18:21: Das ist ja diese große Umfrage wo wir zwölf tausend Menschen waren es glaube ich anschreiben in Frankfurt und mehr als die Hälfte in aller Regel sich dann auch zurück meldet und eine Reihe an Fragen beantwortet.

00:18:34: das schickt das Statistikteam auch mal raus über unser Amt.

00:18:39: Da wird dann abgefragt, was die Hot Topics sind, die die Frankfurterinnen und Frankfurtern interessieren?

00:18:44: Wie sehr sie der Verwaltung vertrauen?

00:18:46: Und letztes Jahr als diese Umfrage rausgingen gab es einen großen Themenblock zu Kommunalpolitik.

00:18:51: D.h.,

00:18:51: da werden wir auch noch mal nachfragen wie wahrscheinlich ist das, dass die Leute wählen gehen werden.

00:18:56: Das würde ein interessanter Abgleich sein, weil die Umfrage tatsächlich repräsentativ ist, weil sie so breit gefächert ist.

00:19:02: Und ich glaub, dann wird's auch noch mal interessant wie die Fragen zur Kommunalpolitik beantwortet werden.

00:19:06: Vielleicht können wir daraus schon ein paar Schlüsse ziehen?

00:19:09: Auch was das Interesse angeht.

00:19:10: viele sind ja viel eher dabei dass sie über Bundespolitik sprechen im Alltag weil Bundespolitik einfach viel mehr stattfindet in der Presse.

00:19:19: Die wenigsten Leute gucken in die Lokalpresse rein.

00:19:21: da hatten wir auch schon in der Vergangenheit ein paar mathematisiert.

00:19:24: wenige leute haben Bezug zur kommunalpolitik obwohl sie mit am Am Ausschlaggebendsten ist, für das Klein-Klein im Alltag quasi kommt mein Bus rechtzeitig.

00:19:34: Kann ich die Verwaltung rechtzeitig erreichen?

00:19:36: Habe ich einen Kitaplatz für meinen Kind?

00:19:37: Wie ist die Schule?

00:19:38: und so

00:19:38: weiter?".

00:19:39: Und ich glaube ... Das wird noch mal interessant!

00:19:41: Und daraus können wir noch mehr Erkenntnisse ziehen.

00:19:44: kann hoffentlich auch die Politik draufreagieren.

00:19:47: Wahnsinnig spannend, diese Interaktion zwischen Bundes-, Europa-Weltwirkstweltpolitik und dem Kommunalen und dann Präferenzen durchangekreuzt werden in manchen Fällen relativ sicher ist das festzustellen aber mit Daten sicherlich weiterzubelegen.

00:20:11: Wir gehen mit dem Zoom-In noch weiter runter, nämlich auf die Ebene der Ortsbeiräte an dieser Stelle.

00:20:17: Du hattest eingangs eine total spannende Sache gesagt – ne Korrelation zwischen der Altersstruktur der Demografie in einem Stadtteil und den Kandidierenden!

00:20:30: Solche Geschichten finde ich irre spannend.

00:20:34: Rauszufinden, die uns vertreten wollen oder sollen sind alle Methusa-Lichse und die Bevölkerung im Stadtteil ist blutjungen?

00:20:44: Wir haben in der Pressekonferenz von der Wahlanalyse, das finde ich total spannend auch noch mal vorgestellt, dass zum Beispiel der Ortsbeirat eins, also Innenstadt, Bahnhofsviertel Gallos quasi ... Das ist der jüngste Ortsbeirat in Frankfurt tatsächlich.

00:20:58: Und da ist es zum Beispiel so, wenn ich jetzt mal die achtzehn bis vierundzwanzigjährigen nehme ... In dem Orts bezirk gibt es fast vierzig Prozent von ihnen, also achtunddreißig Mal aufgerundet und die gewählten machen fast achtundvierzig Prozent tatsächlich die acht Zehn bis Vierund zwanzig Jährigen raus.

00:21:15: Also zehn Prozent mehr!

00:21:17: der gewählten, als es tatsächlich in der Bevölkerung gibt.

00:21:20: Und das ist schon ... Das find ich ein schönes Signal!

00:21:23: Also die Ortsbeiräte sind jung, jünger als die Bevölkerungen vor Ort und das finde ich eigentlich auch ganz interessant.

00:21:30: Das passiert nicht so oft weil wir haben dazu zum Beispiel den Kontrast, den Ortsballrat... Ich such's mal grad nebenbei raus.

00:21:37: Das ist so witzig.

00:21:38: ihr müsst euch mal diese Grafik angucken unter Statistikportal.com www.frankfurt.de-slashwallanalyse Wo die gewählten zum Beispiel der achtzehn bis vierunddreißigjährigen fünf Komma drei Prozent ausmachen.

00:21:52: Die Bevölkerung allerdings in dem Ortsbeirat, das ist Bergen-Enkeheim und das Gebiet rund um Bergen Enkeheim.

00:21:58: Die

00:21:58: sind achtzig plus?

00:22:00: Also da sind zwanzig Prozent achtzehnt bis vierunddreißig.

00:22:04: Ja!

00:22:05: Die Wahlbevölkerung knapp vierzig Prozent bei sechszig Jahre und älter ... Klar.

00:22:10: Aber die gewählten über zweiundfünfzig Prozent tatsächlich, das heißt also wir haben im Vergleich um es nochmal ein bisschen einfacher zu machen, dreizehn Prozent mehr Übersechzigjährige in diesem Ortsbeirat sitzen als in dem Stadtbezirk sind Und wiederum aber, fünfzehn Prozent weniger an jungen Menschen als in der Stadtbevölkerung ist.

00:22:30: Also das ist schon super interessant wie die Leute mobilisiert werden, wie sie sich aufstellen und wie sie dann schlussendlich auch gewählt werden.

00:22:38: Das Grundphänomen auf jeder politischen Ebene ist ja dass alte Menschen also ich muss mir nur die Staatsoberhäupte dieses Planeten angucken, dass sehr alte Menschen ein M, was mutmaßlich eben einige Jahrzehnte jünger ist, repräsentiert.

00:22:58: Und das ist natürlich nicht wünschenswert.

00:22:59: Das ist ja auch ein politisches Mantra von dir sozusagen.

00:23:03: Ja da haben wir schon so oft drüber gesprochen also wie die Demografie...

00:23:08: Besonders auf der kommunalen Ebene müsste es irgendwie gut funktionieren?

00:23:13: Ja und vor allem denke ich mir ... Also gut naja das ist halt vielfältig!

00:23:16: Ich denke einerseits Kommunalpolitik ist der perfekte Einstieg, um ein realpolitisches Gespür für Kompromisse, für Aushandeln und für Debatten auch wachsen zu können in einem etwas kleineren Rahmen als auf der großen Weltbühne irgendwie machen zu können.

00:23:32: Als junger Mensch!

00:23:34: Und gleichzeitig ist es natürlich auch.

00:23:36: so viele junge Menschen machen ihre Ausbildung oder starten ihr Studium in einer anderen Stadt, als sie dann am Ende Danach leben.

00:23:45: Das heißt, wenn du erst nach Frankfurt gezogen bist und erst ein halbes Jahr hier lebst ... Versteh ich schon, dass du sagst, ich kann mich nicht hinstellen oder Kommunalpolitik machen?

00:23:56: Kannst du eigentlich das aus Supergrundblick von außen zu haben!

00:24:00: Und gleichzeitig kann man mit einer Zeit von fünf Jahren auch als junger Mensch nicht immer garantieren, dass man dort bleibt.

00:24:09: Das ist vielleicht anders als die Person, die schon gefestigtes Familienleben hat.

00:24:12: Und gleichzeitig kann natürlich auch jemand mit Mittevierzig sich entscheiden, in eine andere Stadt zu ziehen.

00:24:17: Ob das aus beruflichen Gründen ist oder familiär bedenkt oder beides in Kombination miteinander.

00:24:25: Vielleicht müssen wir da ein bisschen flexibler denken?

00:24:27: Ich habe es ja auch ganz krass wahrgenommen, dass als unsere Wollfraktion zum Beispiel angekündigt hat, dass vier der Stadtverordneten nicht nochmal ihr Mandat ... in dieser Wahlperiode annehmen möchten, weil sie halt auch einfach noch ein Leben neben der Politik haben und dem nachgeben möchten.

00:24:44: Und auch mal andere Dinge machen wollen.

00:24:46: Vielleicht auch losgelöst von Frankfurt-Dingeplanen möchten ... dass da ganz irritiert in manchen Teilen darauf reagiert worden ist.

00:24:54: Dass Leute mich gefragt haben, was ist denn los?

00:24:57: Was sich total krass finde, weil das ja so sehr für sich spricht!

00:25:00: Wir sind eigentlich so extrem... mobile Gesellschaft geworden.

00:25:04: Aber sobald du diesen Fuß in die Kommunalpolitik machst und dann nicht die nächsten zwölf bis achtzehn Jahre dabei bist, denken die Leute was ist hier los?

00:25:13: Das stimmt

00:25:14: etwas nicht.

00:25:15: Was ja verrückt ist weil es total entgegengesetzt also dem Lebensmodell von sehr vielen vor allem jungen Menschen auch einfach isst.

00:25:21: Und ich finde diese Haltung spricht ja auch schon für sich.

00:25:24: Ja muss auch sagen Ich finde das normalste von der Welt dass ein junger Mensch oder auch einen alter mensch seinen kleinen Zee in das heifische Wecken der Kommunalpolitik steckt für eine Wahlperiode, für fünf Jahre.

00:25:38: Und dann sagt okay, das war eine interessante Erfahrung und ich mach jetzt was anderes nun als du von der Welt eigentlich.

00:25:43: Aber dazu will ich auch noch kleine Disclaimer auch natürlich sagen.

00:25:46: Ich weiß es bin natürlich auch ein bisschen kosmopolitisch geprägt ist mir schon klar dass natürlich nicht jeder junge Mensch weg möchte, weg kann Eltern pflegen, Großeltern unterstützen zu Hause.

00:25:57: Ist auch nicht so dass man mal einfach nach einer Ausbildung einen Job anfängt und dann ins Ausland sieht das ist mir schon klar.

00:26:03: Aline zum Schluss wollen wir gerne noch das Philosophie-Departement betreten und das machen wir gemeinsam mit der Praktikantin die Ferien hat.

00:26:12: Die hat Ferien, die chillt zuhause.

00:26:14: such den Osterhasen.

00:26:17: Das würde mein Hund dazu sagen.

00:26:28: So Die Praktikanerin hat mit dir gemeinsam das Beobachte, das ganze Geschehen und hat dich sehr vermisst.

00:26:37: Weil du viel weg warst logischerweise im Rahmen dieser Kommunalweib.

00:26:41: Kann ich mir vorstellen?

00:26:42: Ich sehe auch viele Instagram-Stories von dir mit Hund to Make Up sozusagen.

00:26:46: also um es wieder gut zu machen!

00:26:48: Ich habe sie auch versucht überall hiermit zu nehmen wo es ging tatsächlich.

00:26:52: Aber wir wissen natürlich alle, sie ist eine tiefe Denkerin und macht sich Gedanken über die Zukunft der Demokratie.

00:26:57: Und dieses ganze Spektakel, der Kommunalwahl aus ihren Augen bringt das ... Wir müssen ja zur Kenntnis nehmen, dass Demokratie arg gefährdet ist in unseren Tagen.

00:27:11: Keine gute Zeit hat, um es mal ganz einfach zu sagen.

00:27:15: Auf einer Art und Weise verteidigt werden sollte, glaubst du, glaube ich... Alle hier im Dizernal-Fünf, logischerweise.

00:27:23: Und die Allermeisten in der Stadtverwaltung Frankfurt auch?

00:27:28: Was wären die Anregungen für die Praktikantinnen?

00:27:30: In fünf Jahren machen wir kommunale Wahl noch besser!

00:27:33: Noch demokratiefreundlicher.

00:27:37: Vielleicht fängt es damit an, dass man in jedes Wahllokal sein Hund mit reinnehmen soll.

00:27:43: Ich musste mich abwechseln mit meinem Partner, dass wir wählen gegangen sind.

00:27:47: Aber natürlich mag nicht jeder und jeder Hunde uns auch niemand abgehalten werden wegen der Angst vor Hundenwählen zu gehen am Ende.

00:27:56: Ich glaub ... Natürlich wünscht sie sich mehr Hundeparks sowie immer weniger versiegelte Flächen ist auch klar.

00:28:06: Aber ich glaube vielleicht können wir ja ein bisschen was von Hunden lernen?

00:28:11: Dass wir vielleicht Bevor wir einander anbellen, nicht alle Hunde belleneinander.

00:28:18: Aber es gibt kleine ... Man hat

00:28:20: sehr viele Menschen belleneineinanderan?

00:28:21: Sehr viele Menschen bellen einander ab und vielleicht ... Ich hab nichts gegen kleine Hunde, aber ich benutze das Bild jetzt einfach mal.

00:28:28: Man kennt das doch, man läuft die Straße runter, da hat man entweder selber einen Hund dabei, der nicht sehr klein ist Oder aber man beobachtet das.

00:28:36: Da ist ein kleiner Hund, der aus der Ferne schon anfängt einen großen Hund anzubellen einfach weil er existiert oder langläuft.

00:28:42: und der kleine Hund macht es ja, weil er Angst hat.

00:28:44: Der macht das ja um schon mal vorab Deterrence schön den großen oder mittelgroßen Hund wegzuhalten.

00:28:51: Vielleicht sollten wir uns ein bisschen mehr angewöhnen, nicht dieser kleine Hund zu sein.

00:28:55: Sondern uns erst mal beschnuppern, bevor wir dann im Zweifel immer noch aufeinander losgehen können auf politischer Bühne und eben auch zwischenmenschlich umgesellschaftlich.

00:29:05: Einfach sich dran gewöhnen dass wir uns vielleicht aus unseren eigenen Häuschen unseren markierten Gärtchen auch mal raus bewegen Und uns irgendwo auf neutralem Grund treffen und man zu schauen und zu hören was der andere denn wie der andere riecht wo der unterwegs gewesen ist.

00:29:23: Das heißt nicht, dass wir gleich werden müssen, sondern die Perspektive des anderen noch stärker einnehmen können und gleichzeitig aber auch in aller Liebe zur Toleranz.

00:29:33: Auch wenn wir geschnuppert haben, verstanden haben dann klar zu wissen das ist durchaus ein Kollege den ich anbällen kann und wo ich hier eine rote Linie ziehen kann.

00:29:44: Und vielleicht ist das ... Das war jetzt richtig leinfilosophisch, aber ich hoffe ihr konntet mir folgen.

00:29:51: Vielleicht ist das was, was wir von Hunden lernen können.

00:29:54: Erst mal gucken, was dahintersteckt, bevor wir uns von der Optik abschrecken lassen.

00:29:58: Das ist ein politischer und gesellschaftlicher Habitus geworden, der uns nicht gut tut und unserer Demokratie nicht guttut.

00:30:05: Ich muss ganz ehrlich sagen, ich fand es überhaupt nicht leihenphilosophisch.

00:30:08: Ich fand das richtig klasse!

00:30:11: Und es passt irgendwie als Schlusspunkt zu einem wirklich deep dive zum Ausgang dieser Kommunalwahl ... mit vielen Zahlen bergen.

00:30:19: Aber am Ende des Tages geht es darum, wenn wir uns für Demokratie interessieren, dass wir zum Beispiel auch mal vom Hund lernen und da von der Praktikantin ... Da hab ich gar keinen Zweifel dran, das wir so eine Menge lernen

00:30:32: können.

00:30:32: Die lässt auch grüßen!

00:30:33: Ja, viele Grüße zurück an dieser Stelle!

00:30:36: Richtig gerne aus!

00:30:36: Freut

00:30:37: mich, vielen Dank, Alim!

00:30:38: Danke dir, Andreas!

00:30:40: Das war Fax Me if you can.

00:30:46: Wir freuen uns über Likes, Abos Feedback-Themen.

00:30:49: Bei Instagram

00:30:50: findet ihr uns hier.

00:30:58: Next stop in zwei Wochen!

Über diesen Podcast

Eileen O´Sullivan ist Dezernentin für Bürger:innen, Digitales und Internationales in Frankfurt am Main. In dieser Rolle beschäftigt sie sich damit die Kommunikation zwischen Bevölkerung, Verwaltung und politischen Entscheidungsträger:innen zu vereinfachen, Verwaltungsdienstleistungen zugänglicher zu gestalten und die Beteiligung an städtischen Entscheidungsprozessen zu stärken. Die digitale Transformation spielt dabei eine entscheidende Rolle. Digitale Lösungen können den urbanen Raum für Menschen, Natur, Wirtschaft und Kultur optimieren und neue Möglichkeiten für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung schaffen. In "Fax me if you can" nimmt Eileen die Hörer:innen mit auf eine Transformationsreise - in Frankfurt und darüber hinaus.

von und mit Dezernat V – Stadt Frankfurt am Main

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